Ordnungsamt und Polizei zeigen üblicherweise starke Präsenz am Rosenmontag. Dieses Jahr sind sie im Stand-by-Modus. © Jörg Heckenkamp
Rosenmontag in Werne

Ordnungsamt Werne steht trotz abgesagtem Rosenmontagszug in Lauerstellung

Sämtliche Feiern rund um das Karnevals-Wochenende sind abgesagt. Selbstverständlich auch der Rosenmontags-Zug. Eigentlich könnten Ordnungsamt und Polizei ganz entspannt sein. Eigentlich.

Der beliebte Rosenmontagszug in Werne ist, neben dem Volksfest Sim-Jü, eine der arbeitsreichsten Veranstaltungen des Jahres für die Ordnungsbehörden. Insbesondere nach dem eigentlichen Rosenmontagszug kommt es oft zu Auseinandersetzungen von betrunkenen, jungen Feiernden. Rosenmontag haben Ordnungs-, Jugendamt und Polizei alle Hände voll zu tun.

Ordnungsamt steht Rosenmontag Gewehr bei Fuß

Und wie sieht das dieses Jahr aus, wenn es am 15. Februar gar keinen Rosenmontagszug gibt? „Da sind wir eigentlich ganz entspannt“, sagt auf Anfrage der Redaktion die Werner Ordnungsamts-Leiterin Kordula Mertens. Um gleich einzuschränken: „Wir werden unseren üblichen werktäglichen Streifendienst an diesem Tag etwas verstärken.“ Auch die Polizei sei auf das Thema „Rosenmontag, der keiner ist, aber vielleicht wollen trotzdem welche feiern“, vorbereitet. Man könne schließlich nicht ausschließen, dass sich doch einige in der Stadt treffen wollen.

Kordula Mertens kann sich an ein Jahr erinnern, als der Rosenmontagszug wegen einer Sturmwarnung abgesagt worden ist. „Dennoch kamen viele Gruppen in die Innenstadt zum Feiern.“ Der Unterschied in diesem Jahr: Nicht nur der Zug fällt aus, sondern auch die Möglichkeit, in Gaststätten oder bei sonstigen Veranstaltungen wie der Party im Kolpinghaus zu feiern. Kordula Mertens: „Wir gehen eigentlich davon aus, dass es keine feiernden Gruppen geben wird. Aber wir sind vorbereitet.“

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Redaktion Werne
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Jörg Heckenkamp
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