„Das einzige, was wir zur Zeit mit Menschen machen, ist Gottesdienste feiern“, sagt Pfarrdechant Jürgen Schäfer. © Jörg Heckenkamp
Kirchengemeinde

So läuft es bei der St. Christophorus Gemeinde Werne im Januar-Lockdown

Das Gemeindeleben der katholischen Kirchengemeinde St. Christophorus wird durch die Pandemie stark eingeschränkt. Nur Gottesdienste finden statt. Eine besondere Ersatzaktion läuft bald aus.

Seit dem 11. Januar befindet sich Deutschland im verschärften Corona-Lockdown. Abstand, Masken und Hygienekonzepte begleiten die Menschen durch den Alltag.

So auch in der St. Christophorus Gemeinde in Werne. Für die Öffentlichkeit zugänglich sind zurzeit nur die Gottesdienste. „Das ganze Pfarrleben und das Verbandsleben steht zurzeit still. Auch Katechese und Schulbesuche gehen gerade nicht“, sagt Pfarrdechant Jürgen Schäfer.

Gottesdienste unter Hygienemaßnahmen

Die Hygienemaßnahmen mussten seit Montag, 11. Januar, bei den Gottesdiensten nicht verschärft werden. Sie bestehen aus einer Nachverfolgung der Anwesenden, Abstand und dem Tragen einer Maske. Außerdem wird auf Gesang verzichtet. Die Heizung ist ausgestellt, damit keine Luftbewegungen entstehen.

„Wir halten die Liturgie sehr kurz. Wir halten die Maßnahmen, die wir haben, durch und fahren damit gut. Die Leute sind sehr diszipliniert. Es kommen zwar nicht so viele, aber es läuft sehr sicher. Da bin ich sehr zufrieden“, erklärt Pfarrdechant Jürgen Schäfer. Falls in Zukunft weitere Verschärfungen der Maßnahmen anstehen, werde man natürlich dabei sein.

Generell veranstalte die Gemeinde mehr Gottesdienste, um die Zahl der Anwesenden pro Gottesdienst zu reduzieren. Auch in St. Konrad, wo noch Bauarbeiten stattfinden, finden Gottesdienste statt.

Einweihungsfeier erst, wenn Pandemie vorbei ist

„Wir stellen unsere Stühlchen um den Altar. St. Konrad ist eine Gemeinde, die anpackt. Deshalb geht es trotz der Bauarbeiten ein bisschen einfacher“, sagt Schäfer.

Zur Zeit werden noch die etwa einen Quadratmeter großen Fliesen verlegt. Bis Mitte nächster Woche soll dieser Arbeitsschritt fertig sein. Im Februar werde die Orgel eingebaut. „Mit dem Fortschritt in St. Konrad sind wir zufrieden. Wir sind in einer Pandemie, da müssen wir schauen, wann und wie viele Bauarbeiter kommen dürfen.“

Irgendwann, wenn die Corona-Pandemie der Vergangenheit angehöre, wolle man auch die Einweihungsfeier der Kapelle nachholen. „Wir warten bis alles wirklich rum ist. Dann feiern wir eine richtig schöne Party mit den Familien“, sagt Pfarrdechant Schäfer.

Sternsinger Ersatzaktion läuft noch bis zum 21. Januar

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