Mirac Kavakbasi kam erst in der 75. Minute ins Spiel, war aber mitentscheidend für den Werner Derbysieg. © Günther Goldstein
Fußball

Mirac Kavakbasi ist entscheidend am WSC-Derbysieg beteiligt: „Trainer hat alles richtig gemacht“

Lange sah das Spiel zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern nach einer Nullnummer mit Vorteilen für die Werner aus. Dann entschied eine Aktion die Partie - Mirac Kavakbasi war beteiligt.

Lange hatten der Werner SC und der SV Herbern auf das Fußball-Landesliga-Derby hingefiebert. Die Partie war mehr als nur ein Spiel um drei Punkte. Vor über 1000 Zuschauern und unter Flutlicht lieferten sich beide Mannschaften einen engen Kampf, den der WSC mit 1:0 für sich entschied. Entscheidende Person war Wernes Kapitän Chris Thannheiser, der seine Mannschaft zum Sieg gegen den SVH führte.

Von der Bank zuschauen musste erstmal etwas überraschend Mirac Kavakbasi. Eigentlich ist der Werner, seitdem er im letzten Sommer aus der A-Jugend von Westfalia Rhynern zum WSC wechselte, fast immer gesetzt gewesen auf der Außenbahn der Werner. Im Derby musste er aber für den aus einer Verletzung zurückkehrenden Yannick Lachowicz weichen.

Und auch, wenn Kavakbasi nun 75 Minuten auf der Bank zuschauen musste, bevor er für Henry Poggenpohl in die Partie kam, ist seine Enttäuschung über die überraschend kurze Einsatzzeit nicht übermäßig groß. „Natürlich ärgert man sich und will immer spielen, das ist klar“, sagt der Werner. „Aber man muss ja auch sagen: Im Endeffekt hat der Trainer alles richtig gemacht.“

Angesichts des Sieges kann man das wohl tatsächlich bestätigen. Und mehr noch: Auch die Einwechslung von Mirac Kavakbasi brachte einen entscheidenden Vorteil für den Werner SC. Das Tor des Tages von Chris Thannheiser bereitete der Eingewechselte über die rechte Seite vor und hatte damit entscheidenden Anteil am Derbysieg seiner Mannschaft.

Das freute Kavakbasi natürlich – und auch sonst hatte er Spaß bei seinem kurzen Derbyeinsatz. „Das war natürlich ein besonderes Spiel, weil es viel intensiver ist als sonst. Das macht schon total Bock, wenn man in so einer Partie auf dem Platz stehen kann“, so der Werner. „Dass ich dann noch das Tor vorbereitet hab, hat mich natürlich mega gefreut.“

Unfair sei die Partie aber trotz der besonderen Derbykulisse insgesamt nicht gewesen, ist auch Mirac Kavakbasi überzeugt: „Das war ein ganz typisches Derby. Da ist die Tabellensituation total egal, denn alle hängen sich zu 100 Prozent rein und kämpfen bis zum Schluss. Aber trotzdem: Unfair war es nicht.“

Den zweiten Derbysieg nach dem Wiederaufstieg in die Landesliga feierten die Werner natürlich gebührend. „Wir haben Freitag und Samstag gefeiert“, berichtet Kavakbasi. „Schließlich hatten wir nicht nur den Derbysieg, sondern auch noch Durkis (Daniel Durkalic, Anm. d. Red.) Abschied gefeiert.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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