Geld fürs Lastenrad: Stadt Unna nimmt ab sofort Anträge an

Redakteur
Es gibt unterschiedliche Ansätze, den Drahtesel zum Packesel zu machen. Der ADFC im Kreis Unna hat in den vergangenen Jahren einen Fuhrpark aus verschiedenen Vorführ- und Testfahrzeugen zusammengestellt. Und für den eigenen Neukauf verspricht die Stadt Unna nun Zuschüsse.
Es gibt unterschiedliche Ansätze, den Drahtesel zum Packesel zu machen. Der ADFC im Kreis Unna hat in den vergangenen Jahren einen Fuhrpark aus verschiedenen Vorführ- und Testfahrzeugen zusammengestellt. Und für den eigenen Neukauf verspricht die Stadt Unna nun Zuschüsse. © Sebastian Smulka
Lesezeit

Es ist ungewöhnlich, dass die Stadt Unna Geldzuschüsse gewährt, um ihre Bürger zu politisch gewünschtem Verhalten zu animieren. Als Beitrag zur Mobilitätswende aber tut sie es: Das Förderprogramm für den Kauf von Lastenrädern ist nun angelaufen. Ab sofort können Unnaer Bürger eine Übernahme von Teilen des Kaufpreises beantragen.

Fahrzeugkäufe in drei Kategorien werden von der Stadt Unna mit Übernahme von 20 Prozent des Kaufpreises unterstützt. Für elektrisch unterstützte Lastenräder gilt dabei ein Höchstbetrag von 800 Euro, für rein muskelbetriebene Lastenräder schießt die Stadt maximal 400 Euro zu und für Fahrradanhänger, die für den Transport von Frachten oder Kindern ausgelegt sind, maximal 100 Euro. Insgesamt schüttet die Stadt Unna in diesem Jahr bis zu 25.000 Euro im Rahmen des Förderprogrammes aus – und zwar nach dem „Windhundverfahren“. Sollten mehr Förderanträge eingehen, als mit diesem Budget zu bedienen sind, zählt das Datum des vollständigen Antragseingangs.

Eine Förderrichtlinie hatte die Politik in Unna im vergangenen Monat verabschiedet. Die Antragsunterlagen sind auf der Internetseite der Stadt Unna zu finden.