Ein Unnaer steht vor Gericht: Er soll auf seinem Computer (Symbolbild) kinderpornografisches Bildmaterial gehabt und dieses auch einem anderen zur Verfügung gestellt haben. © picture alliance/dpa
Gerichtsprozess

300 Kinderporno-Bilder auf PC, aber Unnaer (60) beteuert Unschuld

Ein Unnaer soll kinder- und jugendpornografisches Bildmaterial auf dem PC gehabt und einem Fremden zur Verfügung gestellt haben. Vor Gericht stellte der 60-Jährige das Ganze mehr oder weniger als Versehen dar.

Über ein Sharing-Programm, das Downloads von seinem PC ermöglichte, verschaffte der 60-jährige Unnaer einem anderen im vergangenen Jahr laut Anklage die Gelegenheit, ein kinderpornografisches Video herunterzuladen. Bei einer späteren Durchsuchung entdeckten Beamte dann das Notebook, auf dem sich, so der Vorwurf, insgesamt über 300 entsprechende Bilder und Filme befanden.

Bilder aus Versehen auf dem Computer?

„Peinlich und abstoßend“

Ermittlungsbeamte sollen aussagen

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Lebt im Sauerland und fühlt sich dort überaus wohl. Saß vor über 20 Jahren zum ersten Mal in einem Gerichtssaal, um über einen Prozess zu berichten und hat dabei ihren Traumjob gefunden.
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