Königsborner SV legt gelungene Rückholaktion hin

dzHandball

Zum Sieg hat es am Ende noch nicht gereicht, doch der Handball-Drittligist Königsborner SV kann mit einer ehemaligen Kreisläuferin eine zusätzliche Alternative aufbieten.

von Harald Jansen

Königsborn

, 26.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach über sieben Monaten traten die Handball-Damen des Drittligisten Königsborner SV mal wieder zu einem Pflichtspiel an. Und der Gegner hatte es mit Nord-Meister TV Hannover-Badenstedt dann auch gleich in sich.

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So war die 24:26-Niederlage in der niedersächsischen Landeshauptstadt auch nicht so überraschend. „Hannover war allerdings nicht so überzeugend, wie ich es von einem Nord-Meister erwartet hatte“, sagte KSV-Trainer Kai Harbach im Rückblick, der mit dem Auftritt seines Teams zufrieden war.

Wer aufmerksam die Teamaufstellung des KSV studiert hat, dem ist bei der diesjährigen Drittliga-Premiere ein bekannter Name aufgefallen. Rabea Pein ist wieder da. Die 27-jährige Kreisläuferin hatte vor drei Jahren den KSV beruflich bedingt in Richtung Berlin verlassen und sich dort dem Oberligisten und jetzigen Drittligisten Pfeffersport Berlin angeschlossen.

Rabea Pein steht dem Königsborner SV wieder am Kreis zur Verfügung.

Rabea Pein steht dem Königsborner SV wieder am Kreis zur Verfügung. © Archiv

Pein holte in der Saison 2016/17 im Trikot des KSV mit 222 Treffern die Torjägerkanone der Oberliga Westfalen. Harbach hat damit neben Neuzugang Jessica Hackerts eine zweite Kreisläuferin im Kader, eine Position die nach dem Rücktritt von Lisa Gerbe komplett neu besetzt werden musste. Pein meldete sich in Hannover gleich mit zwei Treffern zurück.

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