Mathe-Abiprüfungen

NRW-Schülervertretung fordert Corona-Wahlrecht bei Abi-Bewertungen

Deutliche Worte aus den Reihen der Abiturprüflinge in NRW: Die Vertretung der Schüler (LSV) hat ein coronabedingtes Wahlrecht bei der Benotung der Abschlussprüfungen gefordert.
Zu den Aufgaben des Mathe-Abiturs in NRW gab es massive Kritik. Die Aufgaben seien zu anspruchsvoll, die Zeit zu kurz gewesen. © picture alliance/dpa

Die Vertretung der Schülerinnen und Schüler (LSV) in Nordrhein-Westfalen hat ein coronabedingtes Wahlrecht bei der Benotung der Abschlussprüfungen gefordert. Die Schülerinnen und Schüler müssten wählen dürfen, ob die Prüfungsergebnisse gewertet werden oder die Durchschnittsnoten aus den vorher erbrachten Leistungen vergeben werden, verlangte die LSV am Sonntag.

Zudem müssten die Bewertungsgrundlagen der Klausuren an die Lernlücken angepasst werden. In den vergangenen Tagen hatte es heftige Kritik an den Mathematik-Aufgaben im Abitur gegeben.

Zu wenig Zeit, zu anspruchsvolle Aufgaben

„Am Beispiel des Abiturs sehen wir nun, was vorher klar war: nach mehr als einem Jahr Pandemie, Isolation und langen Schulschließungen saßen viele Schüler in Abschlussprüfungen vor Aufgaben, die sie nicht schaffen konnten“, kritisierte Timon Nikolaou, Mitglied im Vorstand der LSV NRW. Die Zeit sei zu kurz, und die Aufgaben seien zu anspruchsvoll gewesen.

Lesen Sie jetzt