Ein Verteidiger in schwarzer Robe und eine unkenntlich gemachte Angeklagte in rotem Oberteil sitzen in einem Gerichtssaal.
Die Angeklagte aus Kamen beim Prozessauftakt am Bochumer Schwurgericht neben ihrem Anwalt Egbert Schenkel (Bochum). Am 10. August wurde die 26-Jährige wegen Totschlags verurteilt. Nun folgt die Revision. © Werner von Braunschweig
Bluttat im Paulusviertel

Lkw-Fahrer (49) erstochen: Revision – Täterin akzeptiert Strafe nicht

Der qualvolle Gewalttod eines Lkw-Fahrers in Recklinghausen wird zu einem Fall für den Bundesgerichtshof (BGH). Die wegen Totschlags verurteilte Frau (26) aus Kamen hat Revision eingelegt.

Dass sie am Neujahrsabend einen Lkw-Fahrer (49) in dessen Wohnung im Recklinghäuser Paulusviertel mit einem Küchenmesser erstochen hat, hatte eine Frau aus Kamen am Bochumer Schwurgericht zwar zugegeben. Die zuletzt verhängte Strafe will die 26-Jährige allerdings nicht akzeptieren. Ihr Anwalt hat Revision eingelegt – der BGH soll das Urteil nun auf Rechtsfehler überprüfen.

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