Das Lippe Bad in Lünen wird in diesen Tagen zehn Jahre alt. © Goldstein
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Lippe Bad Lünen wird 10: Wo das Heizwerk stand, wird heute geschwommen

Dort, wo viele Jahre ein Heizwerk stand, ziehen seit 2011 Lüner und auswärtige Besucher ihre Bahnen. In diesen Tagen wird das Lippe Bad zehn Jahre alt. Wir werfen einen Blick zurück.

Vorschläge gab es einige, wie das neue Hallenbad in Lünen heißen soll. Eine Jury entschied sich dann für den Namen „Lippe Bad“. Vor zehn Jahren, am 9. September 2011, wurde es mit einem beherzten Sprung ins kühle Nass offiziell eröffnet.

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Das Lippe Bad Lünen wird 10 Jahre alt

Hugo Becker, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtwerke, zu denen die Lüner Bädergesellschaft gehört, sprang ins Wasser und eröffnete so das neue Hallenbad.

Im Vorfeld hatte es viele Diskussionen gegeben, weil fürs neue Lippe Bad die bisherigen Hallenbäder Altlünen (an der Laakstraße) und Lünen-Mitte (an der Dortmunder Straße) sowie die Kleinschwimmhallen in Stadtteilen geschlossen werden mussten.

Energieeffizientes Hallenbad

Das neue Lippe Bad wurde als hochmodernes und energieeffizientes Passivhaus-Hallenbad gebaut. Es ist komplett barrierefrei und bietet fünf Beckenbereiche. Ein Variobecken mit Sprunganlagen sowie ein Sport- und Schwimmerbecken, ein Hubboden-Becken, dem Warm- und Erholungsbecken mit Massagedüsen und das Kleinkinderbecken mit Breitrutsche.

Im Laufe der Jahre kamen immer wieder interessierte Fachbesucher in das für seine Energieeffizienz ausgezeichnete Bad.

Bevor das Lippe Bad gebaut wurde, in dessen Nachbarschaft inzwischen auch zahlreiche Wohnhäuser stehen, befand sich auf der Fläche das Fernheizwerk der Stadtwerke, das abgerissen wurde.

Über die Autorin
Redaktion Lünen
Beate Rottgardt, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1972 Lünerin. Nach dem Volontariat wurde sie 1987 Redakteurin in Lünen. Schule, Senioren, Kultur sind die Themen, die ihr am Herzen liegen. Genauso wie Begegnungen mit Menschen.
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Beate Rottgardt

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