„Tobi“ Müller aus Unna muss auch im Online-Rennen auf seinem Hometrainer kräftig in die Pedale treten. © RSV
Radsport

Tobias Müller vom RSV Unna verliert den Endspurt „dahoam“

Das war knapp. Tobias Müller vom RSV Unna verlor jetzt den Endspurt in der Cycling League Österreich „dahoam“. Bei virtuellen Radrennen ist das natürlich möglich.

In Ermangelung an Freiluftrennen starten derzeit die Radsportler des RSV Unna in Internet-Hometrainer-Rennen.

Für das zweite Saisonrennen der Cycling League Austria hatten vier RSV-Schüler für das Nachwuchsklasserennen über 22 Kilometer auf einer hügeligen Rundstrecke gemeldet. Wie schon im ersten Wettkampf vor einer Woche setzte sich der Aachener Moritz Bell vom Verfolgerfeld ab und gewann das Rennen der U15/U17-Klasse. Ganz stark präsentierte sich mit einer hohen Watt-Zahl im Finale Sebastian Kowolik, der sich als Dritter ganz knapp vor seinem Vereinskameraden Paul Zink (4.) platzierte. Jonathan Müller kam als Gesamtsiebter ins Ziel und wurde Dritter in der U15-Wertung. Marie Wember belegte Platz 15 und kam in der U15-Wertung auf Platz sieben.

Eine große internationale Beteiligung erlebte das Eliterennen über 32 Kilometer auf der gleichen Rundstrecke mit kurzen Steigungen. Inmitten von Bundesliga-Startern und österreichischen Spitzenfahrern behauptete sich RSV-Trainer Tobias Müller ständig an der Spitze des Hauptfeldes und machte sich schon große Hoffnungen auf seinen ersten Saisonsieg in der Mastersklasse.

Im Endspurt sah er schon wie der sichere Sieger aus, bevor sich der Bayer Andre Reinlein aus seinem Windschatten heraus auf den letzten Metern an ihm vorbeischob und den Unnaer auf Platz zwei verwies. Mit seiner Leistung, aber auch mit den Ergebnissen der Schüler, war der RSV-Vereinstrainer sehr zufrieden und freut sich nun schon auf die nächsten Wettkämpfe in dieser alternativen aktuellen Radsportdisziplin.

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Redaktion Lokalsport
67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
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Thorsten Teimann
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