Der KSV, hier mit Melanie Webers in Aktion, wird nicht wie geplant in Oldenburg auflaufen. © neumann
Handball

Auch die Handballer stoppen den Spielbetrieb sofort

Nun hat auch der westfälische Handballverband reagiert: Schon an diesem Wochenende wird der Spielbetrieb für die Senioren und Junioren eingestellt.

Die Fußballer haben die Reißleine bereits gezogen und die Saison sofort gestoppt. Nun haben auch die Handballer den Spielbetrieb ab sofort unterbrochen.

Die Bundesregierung hatte zusammen mit den Länderchefs bekanntlich entschieden, dass der Amateursport wegen der Coronakrise ab Montag, 2. November, bis Ende des Monats ruht. Der Handballverband Westfalen hatte schon zuvor Spielverlegungen deutlich erleichtert (wir berichteten), nun aber durch Bernd Kuropka, für die Spieltechnik im Verband zuständig, an die Vereine des Verbandes folgende offizielle Mitteilung geschickt: „Das Präsidium des Handballverbandes Westfalen hat mehrheitlich beschlossen, den Spielbetrieb im Senioren- wie auch Juniorenbereich schon an diesem Wochenende einzustellen. In der Verlautbarung vom 21. Oktober 2020 betonten wir, dass nach der Schaffung einer neuen Rechtsgrundlage die Situation neu bewertet würde. Dies haben wir in Folge der Beschlussfassung der Bundesregierung getan und den zuvor aufgeführten Beschluss gefasst. … In der uns nun zur Verfügung stehenden Zeit werden wir uns Gedanken über die erneute Aufnahme und Modalitäten des Spielbetriebs machen.

So blieb die Hoffnung, dass wenigstens die Frauen des Königsborner SV an diesem Wochenende auflaufen. Die gehören der 3. Liga an und die ist dem Deutschen Handball Bund unterstellt. Doch auch das für Samstag geplante Spiel beim VfB Oldenburg II wird nicht durchgeführt. Gestern hat sich der KSV mit den Oldenburgerinnen telefonisch darauf geeinigt, die Partie zu einem späteren Zeitpunkt auszutragen. Trainieren darf der Drittligist zurzeit auch nicht.

Wilhelm Barnhusen, Präsident des westfälischen Verbandes, holt nun in einer Telefonkonferenz die Meinung der Handballkreise ein. „Falls wir die Saison Anfang Dezember fortsetzen können, könnten wir den Spielmodus unverändert lassen. Noch sind zeitliche Puffer genügend da“, sagt Barnhusen.

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Redaktion Lokalsport
Geburtsjahr 1956, früherer Handballer, erst Freier Mitarbeiter und nun seit „Urzeiten“ Sportredakteur im Verlagshaus Rubens. Sechsfacher Opa, zeitlich gut ausgelastet. Familienmensch, der gern mit Freunden unterwegs ist.
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Michael Friehs

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