Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke informierte im Kreistag über den aktuellen Stand beim Handlungsleitfaden für mehr Transparenz in Folge der Abrechnungsaffäre.
Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke informierte im Kreistag über den aktuellen Stand beim Handlungsleitfaden für mehr Transparenz in Folge der Abrechnungsaffäre. © Kreis Unna
Kreistag Unna

Abrechnungsaffäre: Leitfaden für Politiker verzögert sich

Die Abrechnungsaffäre im Kreistag Unna schlug hohe Wellen, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betruges und Untreue. Ein Regelwerk zum künftigen Umgang mit Verdienstausfällen lässt auf sich warten.

Mehr Transparenz bei ihren Einkünften und Verdienstausfällen: Das ist eine Lehre, die sowohl die Mitglieder des Kreistags als auch die Kreisverwaltung Unna aus der sogenannten Abrechnungsaffäre ziehen wollen. Einige der ehrenamtlichen Politikerinnen und Politiker hatten in der Vergangenheit hohe vierstellige bis fünfstellige Summen an Leistungen für Verdienstausfälle kassiert, Stunden wurden mitunter doppelt abgerechnet und letztlich gingen gegen drei Beschuldigte Strafanzeigen wegen Betruges und Untreue bei der Staatsanwaltschaft ein. Ein Szenario, das sich in Zukunft nicht wiederholen sollte, um weiteren Schaden von der Demokratie abzuwenden.

Ermittlungen gegen drei Beschuldigte laufen weiter

Über den Autor
Redaktionsleiter
Jahrgang 1982. Aufgewachsen im Münsterland. Nach dem Politik-Studium in Münster über Dortmund ins schöne Holzwickede. Verheiratet, Familienvater. Seit über 20 Jahren Journalist, seit über zehn Jahren beim Hellweger. Mag das Ruhrgebiet, Currywurst und gut gemachte Nachrichten – digital und gedruckt.
Zur Autorenseite

Unna am Abend

Täglich um 18.30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.