Schnelltests werden ab Montag, 11. Oktober, bis auf wenige Ausnahmen kostenpflichtig. Die ersten Teststellen geben jetzt bekannt, wie teuer es wird.
Schnelltests werden ab Montag, 11. Oktober, bis auf wenige Ausnahmen kostenpflichtig. Die ersten Teststellen geben jetzt bekannt, wie teuer es wird. © Stefan Milk
Kampf gegen Corona

So viel kosten die Schnelltests ab Montag: Doch nicht überall herrscht Klarheit

Ab Montag wird für bisher kostenlose Schnelltests Geld verlangt. Die ersten Teststellen geben jetzt bekannt, wie teuer es wird. Nicht überall steht fest, ob weiter getestet wird.

Wenn ab Montag, 11. Oktober, die bisher kostenlosen Corona-Bürgertests kostenpflichtig werden, lohnt ein Preisvergleich. Denn es gibt keine gesetzliche Vorgabe, wieviel der Schnelltest künftig kosten soll. „Die Preise dürfen frei kalkuliert werden“, berichtet Apotheker Kevin Peters aus der Westentor-Apotheke. Er selbst wird künftig keine Tests mehr anbieten. „Die Nachfrage ist stark zurückgegangen“, sagt er. Sein Team, das monatelang im evangelischen Gemeindehaus testete, bleibt aber in Bereitschaft, falls die Fallzahlen wieder steigen und damit auch die Nachfrage. Peters: „Wir können den Betrieb kurzfristig wieder aufnehmen.“ Auch wenn zahlreiche weitere Teststellen jetzt dicht machen: In Kamen und Bergkamen gibt es noch einige Anlaufpunkte, wo man sich auf das Coronavirus testen lassen kann.

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Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1968, aufgewachsen in mehreren Heimaten in der Spannbreite zwischen Nettelkamp (290 Einwohner) und Berlin (3,5 Mio. Einwohner). Mit 15 Jahren erste Texte für den Lokalsport, noch vor dem Führerschein-Alter ab 1985 als freier Mitarbeiter radelnd unterwegs für Holzwickede, Fröndenberg und Unna. Ab 1990 Volontariat, dann Redakteur der Mantelredaktion und nebenbei Studium der Journalistik in Dortmund. Seit 2001 in Kamen. Immer im Such- und Erzählmodus für spannende Geschichten.
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