Zu eifrig auf dem Weg zur Arbeit: Kamener ohne Fahrerlaubnis unterwegs

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Ein Mann, der auf einem Mofa fährt.
Ein 21-jähriger Kamener fuhr mit seinem Mofa ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz zur Arbeit (Symbolbild). © picture alliance/dpa
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Sein ungebremster Arbeitseifer wurde einem Kamener (21) in Bönen zum Verhängnis. Für sein Mofa fehlten ihm Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz. Auch war das Kleinkraftrad mit falschen Kennzeichen ausgestattet. Das hatte jetzt Folgen.

Unter keinen Umständen hätte sich der junge Mann am 23. September 2021 auf das Mofa setzen dürfen – doch genau das tat er und flog in Bönen auf. Sein Gefährt war zu schnell und somit hätte er dafür einen Führerschein besitzen müssen. Es war nicht versichert und mit den Kennzeichen, die zu einem anderen Fahrzeug gehörten, machte er sich außerdem einer Urkundenfälschung strafbar. Ganz zu schweigen von den Amphetamin- und Cannabis- Resten, die sich in seinem Blut befanden.

Vor dem Amtsgericht legte der 21-Jährige die Karten nun sofort auf den Tisch: „Das stimmt, was mir da vorgeworfen wird. Das war dumm.“ Zu der Zeit sei er in Bönen im Schichtbetrieb tätig gewesen, habe schnell zur Arbeit gewollt und daher den Roller genommen. Den habe er zwischenzeitlich aber verkauft.

Reifeverzögerungen konnten nicht ausgeschlossen werden. Nach Jugendstrafrecht wurde er letztlich zur Zahlung von 800 Euro und zwei Monaten Fahrverbot verurteilt. „Der Straßenverkehr kann gut auf Sie verzichten“, so der Jugendrichter trocken.