Grenzenlose Funkparty mit Martin Köhler sendet von Leuchttürmen und Feuerschiffen

Kontakt über Unkel-Partnerschaft

Der stellvertretende Bürgermeister Martin Köhler ist am kommenden Wochenende Teil eines weltweiten Teams, das per Amateurfunk von Leuchttürmen und Feuerschiffen berichtet.

von Werner Wiggermann

Kamen

, 20.08.2020, 13:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Martin Köhler – hier mit seiner aktuellen Kamener Karte, die er als Kamener Funkamateur an Kollegen in aller Welt verschickt.

Martin Köhler – hier mit seiner aktuellen Kamener Karte, die er als Kamener Funkamateur an Kollegen in aller Welt verschickt. © Marcel Drawe

Der Welt geht ein Licht auf an diesem Wochenende – und einige Kamener sind dabei. Besonders intensiv ist der stellvertretende Bürgermeister Martin Köhler in die Aktion eingebunden. Die besteht in erster Linie aus vielen Gesprächen rund um den Globus. Gespräche, in denen es um wunderbare Ausblicke und technische Feinheiten geht.

Kontakt entstand über Partnerschaft mit Unkel

Mehrere tausend Leuchttürme und Leuchtschiffe sind die Schauplätze des globalen Spektakels. Darunter auch der Turm in der französischen Stadt Berck sur Mer, auf dem Martin Köhler von Freitag bis Samstag Gesprächspartner für Funkamateure sein wird.

Der Leuchtturm in Berck sur Mer. Hier ist der Standort von Martin Köhler, an dem er weltweit von Funkfreunden kontaktiert werden kann.

Der Leuchtturm in Berck sur Mer. Hier ist der Standort von Martin Köhler, an dem er weltweit von Funkfreunden kontaktiert werden kann. © Stefan Scharfenstein

Zum zweiten Mal ist der Kamener Teammitglied der Funk-Kollegen aus Bad Honnef. Der Kontakt entstand durch die Nähe Bad Honnefs zur Kamener Partnerschaft Unkel, in der der begeisterte Funkamateur Köhler bereits vor 40 Jahren im Rahmen seines Hobbys aktiv war.

Austausch über Ausblick und Technik

Diesmal wird es in den Gesprächen mit Partnern aus der ganzen Welt darum gehen, den Blick vom Leuchtturm auf die französische Kanalküste zu beschreiben – und Expertenwissen über die jeweils verwendete Funktechnik auszutauschen.

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„Das macht sehr viel Spaß und auch die Gegend ist wunderschön“, schwärmt Martin Köhler, der bereits einmal als Teammitglied der Bad-Honnefer-Amateurfunker an dem Event teilgenommen hat. „Ich freue mich, dass mich die Funkfreunde wieder mit dabei haben wollen“, betont der stv. Bürgermeister.

Hinterm Zaun aber ausgesprochen weltoffen

Dass es auch wieder zu Funkkontakten mit Kamenern kommen wird wie bei Köhlers Berck-sur-Mer-Premiere, wäre eher ein Zufalls-Ergebnis. Kontakt zu ihm und den anderen Leuchtturm- und Leuchtschiff-Gästen suchen zuhaus gebliebene Funk-Technik-Fans aus der ganzen Welt. Ein Gesprächsthema wird ganz sicher der noch neue Satellit „QO100“ sein, den die Funkamateure neben zwei Kurzwellen-Wegen nutzen werden.

Das Team der Funkamateure aus Bad Honnef - mit dem Kamener Martin Köhler (ganz links).

Das Team der Funkamateure aus Bad Honnef - mit dem Kamener Martin Köhler (ganz links). © Hans E. Krüger

Kontakte, die für sich genommen keinerlei Infektionsgefahr in sich tragen. Ganz losgelöst von der weltweiten Corona-Krise ist die Leuchtturm- und Feuerschiff-Aktion aber dennoch nicht. „Wir werden auch am Strand vor dem Leuchtturm Masken tragen müssen“, erklärt Köhler. Das Gelände rund um den Turm ist eingezäunt, und das wird an vielen anderen Schauplätzen auch so sein. Unter solchen Auflagen ist dann die kommunikative Super-Party mit Teilnehmern aus aller Welt natürlich erlaubt und auf ihre Weise garantiert grenzenlos.

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