Die Autobahngesellschaft des Bundes hat überraschend eine Sperrung eingerichtet. © Stefan Milk/Archiv

A1-Auffahrt in Kamen heute ab 21 Uhr teilweise gesperrt – und das ist der Grund

Autofahrer müssen heute Abend und diese Nacht einen Umweg fahren, wenn sie Kamen und den Unnaer Norden via A1 erreichen wollen. Die Teilsperrung der Auf- und Abfahrt Kamen-Zentrum hat einen besonderen Grund.

Die Bundesautobahngesellschaft richtet kurzfristig eine Sperrung der A1-Anschlussstelle Kamen-Zentrum ein. Bereits heute Abend (4. Februar) ab 21 Uhr wird die Abfahrt der A1-Richtungsfahrbahn Bremen gesperrt. Ebenso ist dann keine Auffahrt mehr von der Unnaer Straße in Richtung Bremen möglich.

Die Sperrung war außer durch Hinweisschilder vor Ort bislang nicht angekündigt worden. Eine Sprecherin erklärte auf Anfrage am Donnerstag, dass im Bereich der A1-Anschlussstelle Baugrunduntersuchungen durchgeführt werden. „Die Bohrarbeiten sind Voraussetzung für die Planung der Fahrbahnsanierung ab dem Jahr 2024“, so Anke Bruch aus der Außenstelle der Niederlassung Westfalen im mittelhessischen Dillenburg.

Die Aus- und Auffahrt Kamen-Zentrum in Fahrtrichtung Bremen wird von 21 bis 5 Uhr gesperrt. Umleitungen seien ausgeschildert. Während der Arbeiten müssen außerdem zwei von drei Fahrstreifen gesperrt werden. Bereits im Tagesverlauf war die rechte Spur der A1 zwischen Unna und Kamen abschnittsweise wegen Baumpflegearbeiten gesperrt.

Neue Autobahn-GmbH zuständig

Die Zuständigkeit für die Autobahnen in Westfalen ist zum Jahresanfang vom Landesbetrieb Straßen NRW an die Autobahn GmbH des Bundes übergegangen. Die Niederlassung Westfalen ist in Hamm angesiedelt. Offenbar hapert es noch mit der rechtzeitigen Ankündigung von Baustellen und Sperrungen.

Über den Autor
Redaktion Kamen
Jahrgang 1973, aufgewachsen im Sauerland, wohnt in Holzwickede. Als Redakteur seit 2010 rund ums Kamener Kreuz unterwegs, seit 2001 beim Hellweger Anzeiger. Ab 1994 Journalistik- und Politik-Studium in Dortmund mit Auslandsstation in Tours/Frankreich und Volontariat bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund, Lünen, Selm und Witten. Recherchiert gern investigativ, zum Beispiel beim Thema Schrottimmobilien. Lieblingssatz: Der beste Schutz für die liberale Demokratie ist die Pressefreiheit.
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Carsten Fischer

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