Clara-Schumann-Gymnasium

Vier Eingangsklassen am CSG: Drei Tage im Dezember werden entscheidend

Was zwischenzeitlich aussichtslos erschien, ist nun ganz nah: Alles deutet daraufhin, dass das CSG vor Jahresfrist Planungssicherheit hat – für dauerhaft vier 5. Klassen pro Schuljahr.
Die Innenhöfe des Schulzentrum sind zu jeder Zeit frei zugänglich und sollen Kindern und Jugendlichen auch als Aufenthaltsraum dienen. Vermehrt aufgetretene Fälle von Sachbeschädigung will man im Rathaus aber nicht länger tolerieren. © www.blossey.eu

Der 1. , der 8. und der 16. Dezember werden entscheidende Tage für die Zukunft des Clara-Schumann-Gymnasiums. Anfang Dezember tagt in Dortmund in Halle 1U der Westfalenhallen der städtische Schulausschuss. Dann wird beim großen Nachbarn auch Holzwickede auf der Tagesordnung stehen und muss der Ausschuss eine Empfehlung abgeben.

Die betrifft eine Schulungsvereinbarung zwischen den beiden Kommunen die besagt, dass Schülerinnen und Schüler der Emschertal-Grundschule und Lichtendorfer-Grundschule in den östlichen Vororten der Großstadt bei Anmeldungen für die Laufbahn an einer weiterführenden Schule gleichberechtigt mit Kindern aus der Gemeinde sind, die im Ort eine der vier Grundschulen besuchen.

Dortmunder und Holzwickeder Ratsmitglieder müssen für Schulungsvereinbarung stimmen

Selbige Empfehlung muss wiederum am 8. Dezember der Holzwickeder Schulausschuss mehrheitlich geben, ehe letztlich auch der Stadt- und der Holzwickeder Gemeinderat den entsprechenden Ausschussempfehlungen folgen dürften. Beide Gremien tagen am 16. Dezember.

Holzwickedes Erster Beigeordneter Bernd Kasischke ist guter Dinge, dass die Schulungsvereinbarung sowohl in der Gemeinde als auch in der Nachbarstadt durchgewunken wird. In den Holzwickeder Fraktionen herrscht Konsens darüber, dass die Vierzügigkeit gewünscht wird, allein bei den perspektivischen Berechnungen hakte es in der Vergangenheit, was mitunter zu Debatten zwischen Verwaltung als Schulträger, Politik und Schulleitung führte.

Das kann man nun anscheinend hinter sich lassen: „Wir haben Dortmund einen Entwurf vorgelegt, den man dort anerkennt“, ist sich Kasischke sicher, dass beide Bürgermeister letztlich mit ihren Unterschriften die Vereinbarung besiegeln werden. Dann käme die Gemeinde in Zukunft auf die erforderlichen Schülerzahlen, um mit vier 5. Klassen in ein Schuljahr zu starten. Eine große Schüler-Basis in der Erprobungs- und Mittelstufe erhöht die Chancen auf eine zahlenmäßig starke Oberstufe, was den Jugendlichen wiederum gen Abitur mehr Kursmöglichkeiten beschert.

Mit der Vierzügigkeit in Aussicht einher gehen auch die Pläne für einen Anbau am Schulzentrum: Dem Gymnasium fehlen schon jetzt Raumkapazitäten. In der Gemeindeverwaltung hält man daran fest, dass ein Anbau im Laufe des Jahres 2023 fertig sein soll. Durch die Rückkehr zu G9 und damit 13 Schuljahren bis zum Abitur wird sich der Raumbedarf am CSG in den kommenden Jahren sukzessive erhöhen.

Unna am Abend

Täglich um 18 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.