Die Zufahrt zum Krummen Weg vor einem Jahr: Von der Natorper Straße aus war bereits ersichtlich, dass hier alles unter Wasser stand. © Archiv
Wassermassen in Holzwickede

Ein Jahr danach: Starkregen-Opfer wollen keine „schwammigen Antworten“

Holzwickede mag das Starkregenereignis vor einem Jahr nicht so hart getroffen haben wie andere Kommunen. Aber es gab auch hier Starkregen-Opfer. Sie würden sich mehr Unterstützung wünschen.

Eine Palette mit Sandsäcken liegt dauerhaft im Krummen Weg. „Das wären dann vier pro betroffenem Haushalt“, sagt Daniela Mütze. Sollte diesen Sommer wieder ein Unwetter wie im Vorjahr über die Gemeinde ziehen, die Säcke wären wohl kaum eine Hilfe. Mütze und ihre Nachbarn leben am tiefsten Punkt des Krummen Weges, der im Vorjahr wie eine Badewanne volllief, als die benachbarte Retentionsfläche den gesammelten Niederschlag nicht mehr halten konnte.

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Redakteur
Jahrgang 1985, aufgewachsen auf dem Land in Thüringen. Fürs Studium 2007 nach Dortmund gekommen. Schreibt über alles, was in Holzwickede passiert. 17.000 Einwohner mit Dorfcharakter – wie in der alten Heimat. Nicht ganz: Dort würden 17.000 Einwohner locker zur Kreisstadt reichen. Willkommen im Ruhrgebiet.
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