Höhere Kosten und weniger Auslastung Standgeld auf dem Holzwickeder Wochenmarkt soll steigen

Redakteur
Ob auf dem Marktplatz oder am Ausweichort, wie hier auf dem Platz von Louviers, Marktbeschicker müssen sich auf steigende Standgebühren einstellen.
Ob auf dem Marktplatz oder am Ausweichort, wie hier auf dem Platz von Louviers: Die Marktbeschicker in Holzwickede müssen sich auf steigende Standgelder einstellen. © Archiv/Udo Hennes
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Spannende Zeiten für den Holzwickeder Wochenmarkt. Nicht nur werden die Fraktionen am Donnerstag, 8. Dezember, im Haupt-, Finanz- und Personalausschusses über die Weiterentwicklung des Marktes beraten. Auch die Gebühren für Marktbeschicker stehen auf der Tagesordnung. Diese sollen erhöht werden.

Zumindest wenn es nach dem Vorschlag der Verwaltung geht. Diese schlägt eine Erhöhung der Standgelder um zehn Cent pro Quadratmeter vor. Damit würden die Gebühren von 1,10 Euro auf 1,20 Euro pro Quadratmeter steigen. Beim Mindestbetrag für Beschicker wird allerdings von zwei Quadratmetern Standfläche ausgegangen. Die Mindestgebühr liegt aktuell bei 2,20 Euro und soll also auf 2,40 Euro angehoben werden.

Die Verwaltung begründet den Schritt mit gestiegenen Kosten: „Gegenüber dem Vorjahr haben sich die jahresbezogenen Kosten um 551,99 Euro erhöht. Es ergeben sich Erhöhungen bei den kalkulatorischen Abschreibungen durch Preissteigerungen. Auch mussten die Stromkosten nach oben angepasst werden.“ Außerdem habe sich die die Auslastung des Marktes verändert. „Insgesamt ist ein Rückgang der vergebenen Marktflächen festzustellen“, so die Verwaltung. Auch das müsse bei der Kalkulation der Gebührensätze berücksichtigt werden.