Der Bund wollte Selbstständigen in der Corona-Pandemie mit Soforthilfen unterstützen. Ein Paar aus Fröndenberg sollte dabei betrogen haben.
Der Bund wollte Selbstständigen in der Corona-Pandemie mit Soforthilfen unterstützen. Ein Paar aus Fröndenberg sollte dabei betrogen haben. (Symbolfoto) © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Gerichtsprozess

Vorwurf: Hat ein Paar aus Fröndenberg bei Corona-Hilfen geschummelt?

Für ihr Geschäft erhielten Eheleute aus Fröndenberg im Jahr 2020 Corona-Soforthilfe. Zu Unrecht – so der spätere Verdacht. Nun stand das Paar vor Gericht. Vorwurf: Subventionsbetrug.

Online beantragten die 56-Jährige und ihr Mann (55) Ende März 2020 bei der Bezirksregierung Arnsberg die Unterstützung, die Verluste durch die Pandemie auffangen sollte – und bekamen 9000 Euro. Laut Anklage gaben die Eheleute dabei aber der Wahrheit zuwider an, dass es in ihrem Unternehmen – unter anderem im Bereich Vertrieb unterschiedlichster Produkte – vor Corona keine Liquiditätsprobleme gab. Tatsächlich, so der Vorwurf, sollte es sehr wohl Schwierigkeiten inklusive Pfändungen durch den Zoll und das Finanzamt gegeben haben.

Paar widerspricht Vorwürfen

Falsche Vorstellung zu Förderbedingungen

Über die Autorin
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Lebt im Sauerland und fühlt sich dort überaus wohl. Saß vor über 20 Jahren zum ersten Mal in einem Gerichtssaal, um über einen Prozess zu berichten und hat dabei ihren Traumjob gefunden.
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