In die Jahre gekommen ist die Telefonanlage im Fröndenberger Rathaus es gibt bereits keine Ersatzteile mehr. © picture alliance / dpa
Stadtverwaltung Fröndenberg

Neue Telefonanlage kostet das Rathaus schlappe 120.000 Euro

Mehr als 9 Millionen Euro will die Stadt Fröndenberg 2021 investieren. Dass dahinter nicht nur große Bauprojekte stecken, sondern etliche notwendige Anschaffungen, zeigt die völlig überholte Telefonanlage im Rathaus.

Es sind ungeheure Summen, die der Fröndenberger Haushaltsentwurf 2021 aufruft: Mehr als 47 Millionen Euro muss die Stadt für ihre laufende Verwaltungstätigkeit ausgeben, rund 9 Millionen Euro will sie investieren.

Am sichtbarsten werden die Kosten einer Stadtverwaltung meist bei den großen Bauprojekten. Dass aber auch viele kleinere Maßnahmen am Ende zu einem gehörigen Ausgabenvolumen führen, beweist in diesem Jahr der „End-of-Life“-Termin der Telefonanlage von Rathaus und Gesamtschule.

Zehn Jahre lang hat die Anlage durchgehalten, jetzt ist das „Lebensende“ für den Apparat aus dem Jahr 2011 gekommen: Laut Verwaltung sind weder neue Ersatzteile lieferbar noch könnten Software-Updates im Falle von auftretenden Problemen oder Sicherheitslücken entwickelt und ausgegeben werden.

Mit maximal 120.000 Euro rechnet man im Rathaus für den Kauf einer modernen Telefonanlage. Geprüft hatte man auch Leasing oder eine interkommunale Zusammenarbeit.

Eine Leasingvarinate sei jedoch nicht wirtschaftlich und nach Gesprächen mit möglichen Partnern für eine gemeindliche Kooperation habe sich für dieses Jahr keine passende Konstellation gefunden.

Die Haushaltsmittel sind bereits im Entwurf des Kämmerers eingestellt; der Finanzausschuss soll bereits in seiner nächsten Sitzung am 3. Februar die Ausschreibung auf den Weg bringen.

Über den Autor
Redaktion Fröndenberg
Geboren 1972 in Schwerte. Leidenschaftlicher Ruhrtaler. Mag die bodenständigen Westfalen. Jurist mit vielen Interessen. Seit mehr als 25 Jahren begeistert an lokalen Themen.
Zur Autorenseite
Marcus Land
Lesen Sie jetzt