FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski hat sich entschuldigt. © Privat
Amateurfußball

FLVW-Präsident erklärt, warum es nächste Spielzeit einen Saisonabbruch geben könnte

Einen Saisonabbruch wird es dieses Jahr in Westfalen nicht geben, das steht fest. Doch wie sieht es in der kommenden Spielzeit aus? Da könnte ein Saisonabbruch möglich sein.

Am 29. März informierte der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) zuletzt darüber, wie der aktuelle Stand der Dinge für die Vereine der Region ist.

FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski erklärte damals auf Nachfrage, ob das Thema Saisonabbruch in der Verordnung des Verbandes zur neuen Saison vorkommen wird.

Es sei davon auszugehen, sagte Walaschewski Ende März, dass das Wort Saisonabbruch in der Verordnung der kommenden Spielzeit zum Thema werden könnte beim FLVW. In der aktuellen Spielzeit ist das nicht der Fall.

Dies bestätigte Manfred Schnieders, Vizepräsident des Verbandes, am Freitag noch mal unserer Redaktion: „Gundolf Walaschewski hat gesagt, dass man überlegen kann, ob es für die neue Saison in Westdeutschland Sinn macht, einen Saisonabbruch in die Satzung aufzunehmen.“

FLVW berät darüber in den kommenden Wochen

Darüber möchten sich die FLVW-Verantwortlichen in den kommenden Wochen beraten, auch auf juristischer Ebene, denn Schnieders sagt auch: „Abbruchsszenarien bringen immer ein relativ großes Risiko mit sich. Es ist ein zweischneidiges Schwert.“

Die Satzungsänderung betreffe dann den gesamten Westdeutschen Fußballverband. Dazu gehören die drei Landesverbände Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen. Ein Satzungsausschuss wäre dann notwendig. „Das alles wäre ein aufwändiger Prozess“, so Schnieders.

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Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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