Mit moderner Technik gegen Tierleid: Damit Rehkitze bei der Wiesenmahd nicht getötet werden, sucht die Kreisjägerschaft die Wiesen vor der Mahd mit einer Drohne samt Wärmebildkamera ab. © Stephanie Tatenhorst
Naturschutz

Mit Video: Jäger retten Rehkitze vor dem sicheren Tod

Es ist ein Dilemma: Zeitgleich zur Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere beginnt die Wiesenmahd - und wird zur Todesfalle. Maschinen bringen aber nicht nur Tod, sie retten auch Leben.

Es ist kurz nach 6 Uhr am frühen Donnerstagmorgen, als Mike Ziller seine Drohne von der Laderampe seines Fahrzeugs nimmt und gemeinsam mit Hofbesitzer Martin Brandt zu dessen Wiese geht. Die soll gleich gemäht werden, aber sowohl Brandt als auch die Bergkamener Jägerschaft wissen, dass diese Wiese bei Rehen sehr beliebt ist. Die Chance, dass eine Ricke ihren Nachwuchs dort zur Welt brachte und ablegte, bis dieser selbstständig laufen kann, ist groß.

Drohneneinsatz, um Leben zu retten

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Über den Autor
Jahrgang 1979, aufgewachsen und wohnhaft in Bergkamen. Magister-Studium in Münster in Soziologie, Wirtschaftspolitik und Öffentlichem Recht. Erste Sporen seit 1996 als Schülerpraktikantin und dann Schüler-Freie in der Redaktion Bergkamen verdient. Volontariat und Redakteursstellen im Sauerland sowie Oldenburger Münsterland. Seit zehn Jahren zurück in der Heimat und seit Mai 2022 fest bei Hellweger angestellt.
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