Ein Bergkamener wird ins Ruhrparlament gewählt

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Die RVR-Wahl stand am Sonntag im Schatten der kommunalen Entscheidungen. Aber immerhin hat ein Bergkamener es ins Ruhrparlament geschafft. Er strebt allerdings noch nach Höherem.

Bergkamen, Kamen

, 15.09.2020, 15:47 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bergkamener CDU-Chef Marco Morten Pufke stand bei der Kommunalwahl am Sonntag gleich auf drei Wahlzetteln - und hatte Erfolg: Er kam als Landratskandidat in die Stichwahl gegen Mario Löhr (SPD), eroberte in Overberge das einzige Direktmandat der CDU für den Bergkamener Stadtrat - und wurde in die RVR-Verbandsversammlung gewählt.

Ergebnisse

RVR-Wahl in Bergkamen

SPD: 38,83 Prozent CDU: 25,54 Prozent Grüne: 18,02 Prozent AFD: 7,12 Prozent Linke: 3,35 Prozent FDP: 2,52 Prozent
Ergebnisse

RVR-Wahl in Kamen

SPD: 36,65 Prozent CDU: 23,39 Prozent Grüne: 20,35 Prozent AFD: 5,81 Prozent Linke: 3,43 Prozent FDP: 3,25 Prozent

Im so genannten Ruhrparlament saß Pufke auch vorher schon. Allerdings wurde es diesmal zum ersten Mal direkt gewählt. „Das war jedoch eine Listenwahl“, sagt Pufke, der seinen Anteil an der Wahl nicht überschätzen will.

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Wichtiger ist ihm das Direktmandat in Overberge. Das darf er aber nur annehmen, wenn er nicht Landrat wird. In der RVR-Versammlung könnte er theoretisch auch als Chef der Kreisverwaltung sitzen. Bei der RVR-Wahl bekam die SPD 29,4 Prozent, die CDU 27,2 Prozent, die Grünen 20,3 Prozent, die Linke 4,1 Prozent die FDP 3,7 Prozent und die AFD 7,1 Prozent. Für die sonstigen Parteien stimmten 8,3 Prozent.

Ein anderes bisheriges Mitglied des Ruhrparlaments hingegen ist enttäuscht. Helmut Stalz aus Kamen, der der Fraktion der Freien Wähler (FW) vorsaß, war zwar nicht mehr angetreten. Aber seine FW bekamen nur 0,8 Prozent und scheiterten an der 2,5-Prozent-Hürde.

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