Auf die neuen Jahnschüler kommt ein Umzug zu – aber erst in ein paar Jahren

dzNeubau-Pläne

Die Mädchen und Jungen, die nach den Ferien in die Jahnschule kommen, werden 2023 in die vierte Klasse wechseln. Womöglich machen sie den Umzug der Jahnschule mit.

Bergkamen

, 05.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Erstklässler, die nach den Sommerferien in die Jahnschule kommen, müssen sich im Laufe ihrer Grundschulzeit auf einen Umzug einstellen. Allerdings steht der wohl frühestens in drei Jahren an. Zumindest hofft die städtische Schuldezernentin Christine Busch, dass dann der Neubau für die Jahnschule fertig ist. Der soll auf dem Gelände der ehemaligen Burgschule an der Preinstraße entstehen.

Es gibt auch schon einen ersten Entwurf für das neue Schulgebäude. Den hatte der Lünener Architekt Martin Heiderich bereits im Mai 2019 vorgestellt. Ob er die neue Schule auch tatsächlich baut, steht allerdings noch nicht fest. Die Stadt muss den Planungsauftrag für den Architekten ausschreiben – und zwar europaweit.

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Architekten-Auftrag könnte im Herbst vergeben werden

Obwohl sich in der Regel vor allem Büros aus der Region um solche Projekte bewerben, ist das mit einem entsprechend großen Aufwand verbunden. Busch hofft, dass die Ausschreibung im Laufe des Sommers veröffentlicht werden kann. Wenn alles gut läuft, könnte der Auftrag im Herbst vergeben werden. Und dann könnte sich der ausgewählte Architekt an die Planungsarbeit machen. Sobald die fertig ist, lassen sich auch konkrete Aussagen über Beginn und Dauer der Bauarbeiten sagen.

Zumindest der Standort für die neue Jahnschule steht schon fest: Das Areal der ehemaligen Burgschule an der Preinstraße in Bergkamen-Oberaden

Zumindest der Standort für die neue Jahnschule steht schon fest: Das Areal der ehemaligen Burgschule an der Preinstraße in Oberaden. © Borys Srad

Für den Zeitplan interessiert sich auch eine andere Bergkamener Bildungseinrichtung: Die Musikschule. Die nutzt für ihren Unterricht bereits seit Mai die Räume im so genannten Kubus, einem Altbau im hinteren Bereich des Burgschul-Geländes.

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Musikunterricht muss den Bauarbeiten weichen

Dort wird sie auch eine dauerhafte Heimat finden. Wenn allerdings der Baulärm zu groß wird, sollen die Musikschüler zunächst in ein Ausweich-Quartier umziehen – möglicherweise in die ehemalige Albert-Schweitzer-Schule. Wenn es nach Buschs Vorstellungen geht, könnte das nächstes Jahr oder übernächstes Jahr der Fall sein. Zumindest sollten die Bagger dann tatsächlich rollen auf dem Burgschul-Areal. Idealerweise wird der Neubau im ersten Halbjahr 2023 bezugsfertig.

Für den Umzug kommt aus Sicht von Busch nur ein Zeitraum in Frage: Die Sommerferien. Die anderen schulfreien Zeiten sind dafür wohl zu kurz. Und mitten im Schuljahr soll die Schule auch nicht ihren Standort wechseln.

Für die Jahnschüler hätte der Ferientermin den Vorteil, dass sie vom eigentlichen Umzugs-Geschehen nicht allzu viel mitbekommen, meint Busch: „Sie müssen sich dann nur an einen neuen Schulweg gewöhnen.“

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