„Schnapsidee“ - Leuchtender Tannenbaum aus 5038 Kornflaschen

Kurioser Weihnachtsbaum

Zwei Dutzend Weihnachtsfans bauen eine Tanne aus Schnapsflaschen. Das Ergebnis ist 6,50 Meter hoch, hat einen Durchmesser von vier Metern und ist beleuchtet. Frage: Wer leerte denn die Flaschen?

Bendorf

15.12.2019, 18:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Schnapsidee“ - Leuchtender Tannenbaum aus 5038 Kornflaschen

Wer würde sich dieses schöne Gebilde nicht zu Weihnachten ins Wohnzimmer stellen wollen? Ein Beispiel für sinnvolles Recycling. © dpa

Gut zwei Dutzend Männer aus Schleswig-Holstein haben am Samstag eine fast 6,50 Meter hohe Tannenbaum-Pyramide aus 5037 Kornflaschen aufgebaut. „Wir haben am Freitag und am Samstag morgens 6.30 Uhr angefangen“, sagte Mitinitiator Hauke Böge nach Abschluss der Aufbauarbeiten in Bendorf (Kreis im Kreis Rendsburg-Eckernförde).

Die Flaschen wurden in Kneipen und bei Zeltfesten eingesammelt

Das beleuchtete Flaschenwerk hat einen Durchmesser von vier Metern und besteht aus 20 Etagen. Für den Tannenbaum aus Glas hat das etwa 25-köpfige Team aus Freunden, Nachbarn, Kollegen und Familie 0,7-Liter-Kornflaschen eines norddeutschen Unternehmens verbaut. „Die haben wir bei den Gastwirtschaften und bei Zeltfesten in der Region eingesammelt“, so Böge weiter.

Allein hätten die Männer zwischen 16 und 55 Jahren diese Menge an Flaschen nicht leeren können. „Um Gottes willen! Das schaffst du ja gar nicht!“ Die Spitze der Pyramide bildet eine Drei-Liter-Kornflasche, die 5038. Flasche.

„Schnapsidee“ - Leuchtender Tannenbaum aus 5038 Kornflaschen

Das Weihnachtsbaum-Aufbau-Team nach Fertigestellung des Werkes. Darauf kann man schon mal einen trinken. © dpa

Die Baumeister hoffen auf einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde

Ob die Männer mit dem Werk die größte Flaschenpyramide Deutschlands gebaut haben, war zunächst unklar. „Wir wollen das noch für das Guinnessbuch der Rekorde einreichen, aber bislang haben die sich noch nicht zurückgemeldet.“ Der Baum soll nun bis zum 29. Dezember auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses in Bendorf stehen bleiben. „Dann kommt er in den Glascontainer.“

RND/dpa

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