Unfall auf A1

Werne: Möglicher Sekundenschlaf könnte Ursache für Unfall auf der A1 sein

Auf der A1 bei Werne ist es am Mittwochmorgen zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Die Autobahn war daraufhin für knapp 1,5 Stunden voll gesperrt. Das sorgte für Verspätungen.
Autos und Lkw stehen auf der Autobahn im Stau.
Auf der A1 in Richtung Dortmund ist es am Mittwochmorgen zu einem Auffahrunfall gekommen, der für kilometerlangen Stau sorgte. © Privat

Bei einem Auffahrunfall auf der A1 zwischen Hamm-Bockum/Werne und Bergkamen-Rünthe sind am Mittwochmorgen (3. August) gegen 8.04 Uhr fünf Personen leicht verletzt worden. Das teilte die zuständige Autobahnpolizei Dortmund auf Nachfrage mit. Alle 5 Verletzten wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Zunächst war unklar, wie es zu dem Unfall auf der Strecke Richtung Dortmund gekommen war. Am Nachmittag teilte die zuständige Autobahnpolizei Dortmund dann auf Nachfrage mit, dass ein möglicher Sekundenschlaf Grund dafür gewesen sein könnte. Laut Pressesprecherin Kristina Purschke war ein 19-jähriger Autofahrer aus Hagen am frühen Morgen mit vier weiteren Insassen auf der Strecke in Richtung Dortmund auf der linken Fahrspur unterwegs gewesen.

Wegen des möglichen Sekundenschlafs könnte der Fahrer dann von der linken Spur auf die rechte Fahrspur abgekommen sein, wo er ungebremst auf einen Lkw – kein anderes Auto, wie es zunächst von der Polizei hieß – auffuhr. Das Auto des 19-Jährigen prallte daraufhin zurück auf die linke Fahrspur und kam laut Purschke dort zum stehen.

Unfall sorgte für zwischenzeitlich 30 Minuten plus für Autofahrer

Die 5 Autoinsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt, der 32-jährige Lkw-Fahrer aus Rumänien blieb bei dem Unfall unverletzt. Daraufhin war die A1 in Richtung Dortmund bis circa 9.30 Uhr voll gesperrt. Zwischenzeitlich mussten Autofahrer auf der Strecke mit Stau und bis zu 30 Minuten extra rechnen. Ob es sich jedoch letzten Endes wirklich um einen Sekundenschlaf des Fahrers gehandelt hat, sollen nun weitere Ermittlungen der Polizei ergeben. Zeugenaussagen gebe es genug, die am Ende ein stimmiges Bild ergeben würden, so Purschke.

Nur 8 Kilometer weiter bei Kamen war es am selben Morgen zu einem technischen Defekt an einem Lkw gekommen, der abgeschleppt werden musste. Das sorgte für eine zusätzliche Gefahrenstelle auf der A1.

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