Eine Mutter erhebt im Kampf um das Wohl ihrer Tochter neue schwere Vorwürfe gegenüber dem Jugendamt in Werne. Sie spricht von willkürlichen Entscheidungen gegen sie.
Eine Mutter erhebt im Kampf um das Wohl ihrer Tochter neue schwere Vorwürfe gegenüber dem Jugendamt in Werne. Sie spricht von willkürlichen Entscheidungen gegen sie. © Andrea Wellerdiek
Kindeswohlgefährdung in Werne

Vorwurf der Willkür: „Egal, wer das Sorgerecht erhält, nur nicht die Mutter“

Ein Jahr nach der Inobhutnahme der Tochter aus dem Haushalt des Vaters in Werne geht der Streit ums Sorgerecht weiter. Die Behörden widersprechen sich weiter in ihren Aussagen, moniert die Mutter. Sie wirft ihnen Willkür vor.

Mehr als ein Jahr ist es nun her, dass ihre Tochter aus dem Haushalt des Vaters in Werne in Obhut genommen wurde. Monate später, nachdem die Mutter, Nachbarn, Ärzte und Lehrer das Wohl des Kindes gefährdet sahen und es entsprechende Hinweise an das Jugendamt der Stadt Werne gab. Die Tochter Julia (Name von der Redaktion geändert) ist seitdem zwar in einer therapeutischen Einrichtung untergebracht. Die Mutter macht sich dennoch große Sorgen um die 14-Jährige und kämpft weiter um das alleinige Sorgerecht.

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Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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