Viele Verletzte, verkeilte Autos - großer Rettungseinsatz auf A1 bei Werne

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An dem schweren Autobahn-Unfall waren sechs Fahrzeuge beteiligt, die quer über der A1 standen. Vier Verletzte mussten ins Krankenhaus.
An dem schweren Autobahn-Unfall waren sechs Fahrzeuge beteiligt, die quer über der A1 standen. Vier Verletzte mussten ins Krankenhaus. © Feuerwehr Werne
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Um 14.27 Uhr am Freitagnachmittag, 9. September 2022, wurde der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne zu einem Unfall auf der Autobahn 1 alarmiert. In Fahrtrichtung Köln war es ca. einen km vor der Abfahrt Hamm/Bergkamen zu einem Auffahrunfall mit sechs beteiligten PKW gekommen.

Bei dem Unfall wurden insgesamt vier Personen verletzt und acht Beteiligte mussten betreut werden. Die Unfallautos standen teilweise entgegen der Fahrtrichtung bzw. waren ineinander verkeilt und blockierten die gesamte Fahrbahn inklusive Standstreifen.

Feuerwehr Werne räumt A1 von Trümmerteilen

Aufgrund der Anzahl der Verletzten wurden mehrere Rettungswagen, der Notarzt, der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Feuerwehr sowie mehrere Streifenwagen der Polizei zur Unfallstelle gerufen.

Die Einsatzkräfte vom Löschzug Stadtmitte sicherten zunächst die Unfallstelle und sichteten die beschädigten PKW. Sie streuten auslaufende Medien mit Bindemittel ab und säuberten die Fahrbahn von Trümmerteilen. Es wurde der Brandschutz mit Feuerlöschern sichergestellt und die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt.

Der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes sichtete die Verletzten und organisierte die Anmeldung und die Verteilung auf umliegende Krankenhäuser. Noch während die Verletzten vom Rettungsdienst im Bereich der Leitplanke bzw. im Rettungswagen behandelt wurden, räumten die Einsatzkräfte in Rücksprache mit der Polizei mit den sogenannten Gojak´s vom Rüstwagen die nicht mehr fahrbereiten PKW von der rechten Fahrspur auf die linke Fahrspur.

Dies war nötig, um im Einsatzstellenbereich Platz zu schaffen und stehende PKW zwischen der Absicherung der Großfahrzeuge und den Rettungswagen direkt im Einsatzbereich abfließen zu lassen.

Ebenfalls musste die Rettungsgasse für nachrückende Einsatzfahrzeuge freigehalten werden, welches durch stehende Polizei und Feuerwehrfahrzeuge im Anfang nicht möglich war. Des Weiteren wurde in enger Absprache mit dem Leitenden Notarzt bzw. dem Organisatorischem Leiter Rettungsdienst der Rettungsdienst unterstützt.

Zusätzlichen Rettungswagen aus Ascheberg angefordert

Ein zusätzlicher Rettungswagen musste aus Aschenberg noch nachgefordert werden. Trotz der schnellen Unfallaufnahme durch die Polizei und der Beseitigung der Fahrbahnblockade durch die verunfallten PKW kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen im Wochenendverkehr.

Vier Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Polizei organisierte die Abschleppunternehmen, um die linke Fahrspur wieder frei zu bekommen. Im Einsatz waren 15 Feuerwehrkräfte mit vier Fahrzeugen. Der Leitstelle in Unna konnte gegen 15.30 Uhr Einsatzende gemeldet werden. Im Einsatz waren Retter aus Werne, Kamen und Ascheberg, die Autobahnpolizei, Abschleppunternehmen, ein Notarzt aus Werne sowie der Leitende Notarzt vom Kreis Unna und der OrgL aus Lünen.