20.000 Kilometer hoch Berufskolleg schickt Ballon mit Friedenstaube in die Erdatmosphäre

Redakteur
Wetterballon mit Friedestaube in der Erdatmosphäre
Die Kamera des Wetterballons machte aus der Stratosphäre beeindruckende Aufnahmen, auf denen auch die mitgereiste Friedenstaube zu sehen ist. © Freiherr-vom-Stein Berufskolleg
Lesezeit

Fünf Jahre ist es her, dass das Freiherr-vom-Stein Berufskolleg in Werne in einer gemeinsamen Aktion mit dem Förderverein des zdi-Netzwerkes „Perspektive Technik“ der Wirtschaftsförderung Kreis Unna einen Wetterballon in Richtung Stratosphäre schickte. Damals ging der Flug nicht nur 30 Kilometer in die Höhe, sondern auch bis nach Hessen. Dieses Jahr folgte die Wiederholung.

Am 20. Oktober schickten Schüler vom Dach des Berufskollegs einen mit Helium gefüllten Wetterballon auf die Reise. Unten angehängt: Eine Styroporbox inklusive Temperatur- und Luftdruckmessgerät sowie eine Kamera.

Vor der Styroporbox, genau in Blickrichtung der Linse, hatten die Jugendlichen noch eine aus Holz gefertigte Taube positioniert. „In der aktuellen Situation soll die Taube als Symbol für den Frieden über den Kreis Unna fliegen“, erklärt Projektleiter des Berufskollegs Tobias Frings.

Menschen halten den Wetterballon fest
Der Wetterballon wurde vom Dach des Berufskollegs aus gestartet. © Freiherr-vom-Stein Berufskolleg

Dank des eingebauten GPS-Tracker wurde der gelandeten Ballon am Abend des Starttages in Hameln (Niedersachsen) wiedergefunden. Laut der aufgezeichneten Messdaten hatte der Ballon dabei eine Höhe von insgesamt 20.000 Metern erreicht.

Rund 60 Schüler aus vier Ausbildungsgängen des Berufskollegs sind über die Auswertung der Daten und Erstellung eines Imagefilms aus den Aufnahmen der Kamera in das Projekt eingebunden und bekommen durch die Aktion schonmal einen Vorgeschmack auf die Einsatzfelder ihrer angestrebten Berufe.