Es werde Licht – Schulleiter Thorsten Schröer zeigt eine der besonderen Leuchten aus der Werkstatt der Schülerfirma. © Jörg Heckenkamp
Christophorus-Gymnasium

Schülerfirma aus Werne hat nur noch wenige der begehrten Leuchten auf Lager

Die Schülerfirma des Christophorus-Gymnasiums hat ein höchst erfolgreiches Produkt auf den Markt gebracht: Leuchten im Industrielook. Wer eine als Weihnachtsgeschenk haben möchte, muss sich sputen.

Mit individuell gefertigten Leuchten im Industrielook hat die Schülerfirma des Gymnasiums St. Christophorus einen Verkaufsschlager kreiert. „Wir haben schon rund 100 dieser besonderen Leuchten verkauft“, sagt Schulleiter Thorsten Schröer. Wer noch eines dieser Unikate (sie sind durchnummeriert) erwerben möchte, vielleicht als Weihnachtsgeschenk, muss sich sputen: Nur noch ein knappes Dutzend Exemplare ist vorhanden.

Die großen Leuchtmittel geben den aus Kupferrohr gefertigten Leuchten ein markantes Aussehen.
Die großen Leuchtmittel geben den aus Kupferrohr gefertigten Leuchten ein markantes Aussehen. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

Eigentlich hatte die Redaktion in dieser Woche einen Termin mit dem Schulleiter und der Schülerfirma vereinbart. Aber da seit Beginn der Woche die Mädchen und Jungen im Distanzunterricht sind, haben wir uns alleine mit Thorsten Schröer getroffen. Er ist ganz beeindruckt von dem Erfolg der schuleigenen Firma. „Die Leuchten kosten, je nach Materialeinsatz, zwischen 50 und 60 Euro. Das heißt, wir haben schon mehr als 5000 Euro Umsatz gemacht.“

Bereits seit fünf Jahren nimmt das bischöfliche Gymnasium an diesem von der deutschen Wirtschaft initiierten Projekt teil. Jedes Jahr findet sich ein neues Schülerfirma-Team zusammen, das sich ein Produkt ausdenkt und wie im richtigen Leben produziert und vermarktet. Dieses Jahr ist es die Firma Picon (englische Abkürzung für Pipe und Construction), die die Geschäftsidee hatte, Wohnaccessoires im Industriestyle zu erstellen und diese gewinnbringend zu verkaufen.

Nur noch ein Restbestand von Leuchten vorhanden

Das klappt bisher hervorragend. Bis auf einen Restbestand von knapp einem Dutzend Exemplare sind alle verkauft. Zwei Gründe gibt es, warum die Produktion ins Stocken geraten ist. Zum einen die Corona-Beschränkungen, die die Schüler von der Schule und damit auch aus dem Werkraum im Keller des Christophorus-Gebäude fernhalten.

Blick in die Werkstatt der Schülerfirma des Christophorus-Gymnasiums mit einigen der letzten Leuchten.
Blick in die Werkstatt der Schülerfirma des Christophorus-Gymnasiums mit einigen der letzten Leuchten. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

„Aber uns fehlt auch Material“, sagt Schröer. Bei der Herstellung der Leuchten habe man sich unter anderem vom Elektrogeschäft Nattler beraten lassen. „Die rieten uns, eine besondere, hochwertige Verkabelung zu nehmen.“ Und dieses Material sei den neun Picon-Akteuren momentan ausgegangen. „Nachschub soll im Januar kommen, dann soll weiter produziert werden“, sagt Schröer.

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Redaktion Werne
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Jörg Heckenkamp
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