Die beiden Hauptakteure des Stückes um die gefälschten Hitler-Tagebücher: Fälscher Prof. Dr. Fritz Knobel (l.), überzeugend gespielt von Carsten Klemm sowie Skandalreporter Hermann Willié (Luc Feit).
Die beiden Hauptakteure des Stückes um die gefälschten Hitler-Tagebücher: Fälscher Prof. Dr. Fritz Knobel (l.), überzeugend gespielt von Carsten Klemm sowie Skandalreporter Hermann Willié (Luc Feit). © Elvira Meisel-Kemper
Theater um Hitler-Tagebücher

„Schtonk!“ weckt in Werne Erinnerungen an den größten Fälscher-Skandal

Noch 24 Stunden vor der Aufführung war nicht ganz sicher, ob das Coronavirus dem Theaterstück „Schtonk!“ im Kolpingsaal Werne einen Strich durch die Rechnung machen würden. Machte es aber nicht.

Der Name „Schtonk!“ weckt Erinnerungen, die bis heute das Urteil über die Glaubwürdigkeit der Presse erschüttern. 1983 präsentierte das Hamburger Magazin „Der Stern“ die Hitler-Tagebücher, die sich wenig später als Fälschung aus dem Atelier von Konrad Kujau entpuppten. Reporter Gerd Heidemann war damals auf diese Fälschung hereingefallen.

Seilschaften überzeugter Nationalsozialisten

Der Skandalreporter dreht durch

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
Elvira Meisel-Kemper ist freie Kunsthistorikerin und Journalistin. Sie hat Erfahrung als Autorin, Kunstvermittlerin, Projektbegleiterin und in der Fotografie. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten liegt in der Kunstszene des Münsterlandes.
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