Die Peacock-Filiale in Werne ist seit Monaten geschlossen. © Mario Bartlewski (A)
Einkaufen in Werne

Peacock-Filiale seit Monaten geschlossen in Werne – das steckt dahinter

Seit Monaten ist kein Betrieb in der Peacock-Filiale an der Steinstraße in Werne. Kunden konnten weder im Laden stöbern noch Sachen abholen. Wir haben bei dem Geschäftsführer nachgefragt.

Seit Monaten ist die Peacock-Filiale an der Steinstraße in Werne geschlossen. Weder Click and Meet noch Click and Collect waren oder sind hier derzeit möglich. Daniel Leffers von der 2020 neu gegründeten DaLe Vertriebs GmbH hatte die Filiale samt 8 anderer übernommen, nachdem Peacock Moden GmbH aus Borken Ende August 2019 Insolvenz angemeldet hatte.

Peacock warten auf „OK“ der Landesregierung NRW

Dass der Laden in Werne derzeit geschlossen habe, „liegt einzig und allein daran, dass er nicht betrieben wird wegen der Situation da draußen“, erklärt der Geschäftsführer und Inhaber. In Coesfeld etwa, wo die 7-Tages-Inzidenz weiter unter 100 liege, werde der Laden ganz normal geöffnet und geführt. Doch alle anderen Filialen seien derzeit geschlossen. Zu groß sei das Hin und Her zwischen steigender und fallender Inzidenz, negativem Testergebnis und Kurzarbeit, so Leffers.

„Wir arbeiten immer auf Sicht und haben die anderen Filialen unter dem Radar gelassen.“ Stand jetzt sei noch unklar, wann man die Filialen wieder öffnen könne. Klar sei aber: „Es geht nicht dahin, dass wir schließen wollen.“ Man sei bisher gut durch die Krise gekommen. Und klar sei auch, dass der Betrieb im Falle eines „OK“ der Landesregierung zu den Ladenöffnungen schnell wieder hochgefahren werden könne. Insgesamt sei Leffers mit dem Peacock-Konzept zufrieden, man expandiere derzeit sogar – etwa nach Lippstadt, Recklinghausen, Gütersloh oder Herford.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
Zur Autorenseite
Eva-Maria Spiller
Lesen Sie jetzt