Rundwanderweg W6: Der Cappenberger Wald hat auch an einem nasskalten Herbst-Tag seine Reize. © Jörg Heckenkamp
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Mit Video: Neu-Test Rundwanderweg W6 Werne: An einer Stelle gut aufpassen!

Vor gut einem Jahr haben wir alle neun neuen Rundwanderwege in Werne getestet. Nun waren wir wieder unterwegs und haben stichprobenartig einen unter die Lupe genommen.

Im Jahr 2020 wurden neun neue Rundwanderwege in Werne vorgestellt. In Zeiten des Lockdowns boten sie eine gute Alternative, ohne größere Kontakte zu anderen an der frischen Luft etwas Bewegung zu bekommen. Nun sind wieder Kontaktbeschränkungen angesagt. Statt in geselliger Runde mit Freunden oder Familie zu sitzen, geht der ein oder andere lieber in die Natur.

Deswegen haben wir uns nach unserem kompletten Test aller Rundwanderwege im vergangenen Jahr erneut auf den Weg gemacht und stichprobenartig eine der Touren getestet: den W6, der, wie drei weitere Touren, am Wanderparkplatz Varnhöveler Straße startet.

Der erste Eindruck an diesem nass-kalten November Sonntag gegen 11 Uhr: lediglich drei Autos auf dem Parkplatz. Das sah in den Sommermonaten ganz anders aus, als nicht ein Platz frei war. Aber gut, vielleicht ist es noch zu früh. Das Wetter lockt zudem nicht gerade ins Freie. Zweiter Eindruck: Alles in bester Ordnung auf dem Parkplatz. Die Wandertafel mit den vier Strecken-Verläufen ist in gutem Zustand, alles ist sauber und gut lesbar.

Das Schöne an den Werner Rundwanderwegen: Sie sind, bis auf ganz wenige Ausnahmen in Teilbereichen, bestens ausgeschildert und in beiden Richtungen zu gehen. Mal schauen, ob das für den W6 im Neu-Test auch gilt? Ich entscheide mich, die Strecke gegen den Uhrzeigersinn in Angriff zu nehmen und marschiere ein kurzes Stück an der Varnhöveler Straße entlang.

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Neu-Test Rundwanderweg W6

Wie gewohnt, ist alles bestens ausgeschildert. Erst laufen W6 und W7 ein Stück parallel, dann trennen sie sich. Auch das ist hervorragend zu erkennen, keiner muss in die Irre gehen. Das geht die gesamten 7,3 Kilometer so (in knapp zwei Stunden gut zu schaffen).

Hakelige Wanderstelle im Wald

Lediglich in dem kleinen Waldstückchen zwischen Langernstraße und Am Gerlingbach kommt der Wanderer vielleicht ins Grübeln. Denn der Weg ist hier nicht so deutlich zu erkennen und windet sich zwischen den Bäumen hindurch. Tipp: Auf dem Pfad bleiben und sich zudem an den etwas ausgeblichenen Schriftzügen des Wanderweges A6 zusätzlich orientieren.

Weiterer Tipp für die Herbst- oder Winterwanderung: unbedingt feste, unempfindliche Kleidung und Schuhwerk anziehen. Die nicht asphaltierten Wege sind feucht und oft matschig. Insbesondere in der Nähe des Geländes Schacht 7 gibt‘s größere Pfützen und Matschbereiche.

Als ich nach knapp zwei Stunden zurückkehre, stehen fünf Autos auf dem Parkplatz. Also immer noch genug Platz, um zu der Tour anzureisen.

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Jörg Heckenkamp

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