Mobilfunk im Kreis Unna

Funklöcher: Vodafone installiert 5G+-Technologie in Werne und im Kreis

Das Mobilfunkunternehmen Vodafone will im Kreis Unna Funklöcher stopfen und den Ausbau der Mobilfunk-Technologie vorantreiben. Künftig soll mobiles Surfen in Echtzeit möglich sein.
Eine Frau mit Mobiltelefon in der Hand.
Das 5G-Netz in Werne und im Kreis Unna wird ausgebaut, sagt Vodafone. © Daria Nepriakhina/Unsplash

Vodafone treibt den 5G+-Ausbau im Kreis Unna voran und damit auch direkt in Werne. Hier, in Lünen, Unna und Bönen hat das Unternehmen erste Mobilfunkstationen mit der neuen Technologie in Betrieb genommen. Damit habe man den nächsten Ausbauschritt für das Mobilfunknetz im Landkreis getan.

Bis Mitte 2023 werde Vodafone insgesamt 25 weitere Mobilfunk-Bauprojekte im Landkreis realisieren, um Funklöcher zu schließen, das bestehende Netz zu verstärken und darüber hinaus das 5G+-Netz in den Landkreis zu bringen. Aktuell wachse der mobile Datenverkehr im Landkreis jährlich um rund 28 Prozent. „Die Menschen surfen also immer stärker im mobilen Internet – etwa um soziale Medien zu nutzen, Videos in HD-Qualität anzuschauen, Events aus Kultur und Sport (z.B. Fußball-Bundesliga und Champions League) im Live-Stream zu verfolgen oder sich in Nachrichtenportalen von Zeitungen und anderen Medien zu informieren“, so Vodafone.

Ziel sei es, das bestehende LTE-Netz weiter zu verstärken und möglichst die gesamte Bevölkerung bis 2025 auch an das 5G-Netz und 5G+-Netz anzubinden. Dabei werde Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine Antennen für 5G und 5G+, wo immer es möglich sei, an den bestehenden 111 Mobilfunk-Standorten im Kreis in Betrieb nehmen. „Die bereits bestehenden Mobilfunkstationen werden also nach und nach aufgewertet, indem dort zusätzlich 5G- und 5G+Technologie installiert wird – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern“, heißt es.

Ein Mobilfunkmast im Berliner Stadtteil Schmöckwitz ist mit Antennen für die 5. Mobilfunkgeneration (5G) ausgerüstet. © picture alliance/dpa

Bis Mitte 2023 sollen 14 weitere 5G-Bauprojekte folgen

Dieses geschieht Station für Station im Laufe der nächsten Jahre. Aktuell seien bereits 50 Standorte im Kreis mit 5G-Technologie ausgestattet – und die ersten Standorte hätten bereits 5G+. Bis Mitte 2023 sollen weitere 14 5G-Bauprojekte im Landkreis realisiert werden – darunter neue 5G-Stationen in Kamen, Werne, Holzwickede (2), Schwerte (2), Selm, Unna (2), Fröndenberg/Ruhr (3), Lünen und Bergkamen sowie erstmals 5G+-Stationen für Lünen, Werne, Unna und Bönen. Parallel zum Aufbau des 5G-Netzes und 5G+Netzes baut Vodafone auch sein bestehendes Mobilfunknetz im Kreis weiter aus. Aktuell sind 99,9 Prozent der Bevölkerung an das Vodafone-Mobilfunknetz angeschlossen. Davon sollen die Gemeinden Kamen, Werne, Holzwickede (2), Schwerte, Selm, Unna, Fröndenberg/Ruhr (2), Bergkamen (2) profitieren.

5G ist eine mobile Breitband-Technologie mit noch höherer Geschwindigkeit bei der Datenübertragung. Mit 5G+ komme man perspektivisch in der Echtzeit an. Diese erst mache beispielsweise vernetzte Fahrzeuge möglich. „Denn nur verzögerungsfreie Informationen ermöglichen eine Welt ohne Ampeln, Staus und Verkehrstote. Genauso auch bei der Telemedizin.“

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