Eine Mittelinsel sowie einen Ausbau des Trampelpfades wünscht sich Anton Möller an der Münsterstraße, Höhe Steintorpark. © Jörg Heckenkamp
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Fahrradfahrer Anton Möller (90) aus Werne sieht Nachholbedarf bei Radwegen

Anton Möller ist 90 Jahre alt und fährt regelmäßig Fahrrad. Auf seinem Weg von zu Hause bis in die Stadt sind ihm drei Stellen aufgefallen, die Verbesserungsbedarf haben. Eine ganz besonders.

Fahrradfahren ist gesund und hält in Schwung. Der beste Beweis für diese Behauptung ist Anton Möller. Der 90-Jährige wohnt an der Butenlandwehr und hat ein gutes Stück zu fahren, bis er in der Innenstadt ist. Dabei sind ihm einige Stellen aufgefallen, die er für verbesserungswürdig hält. Eine davon ganz besonders.

So eine Stelle findet sich zum Beispiel an der ehemaligen B54, Münsterstraße, Höhe Marga-Spiegel-Sekundarschule. Die Verbesserung, die Möller vorschlägt, wäre allerdings mit etwas Aufwand verbunden.

Möller, der Mitglied des Heimatvereins ist und den Verein über seine Vorschläge informiert hat, möchte eine bessere Überquerung der Münsterstraße zwischen Moormannteich und Ballspielhalle erreichen. „Wer vom Moormannteich und der Hornebrücke kommt, wird jetzt per Gitter nach links zum Kreisverkehr geführt.“

Das hält der 90-Jährige für einen überflüssigen Umweg. „Warum nimmt man nicht den geraden Weg zur Münsterstraße und installiert dort einen Zebra-Streifen?“, fragt er. Das würde den Weg zur Ballspielhalle an der Marga-Spiegel-Sekundarschule beziehungsweise zum Seniorenwohnheim St. Antonius erleichtern.

Die Einfädelung vor dem Kreisverkehr an der Burgstraße könnte man optimieren.
Die Einfädelung vor dem Kreisverkehr an der Burgstraße könnte man optimieren. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

Als die Münsterstraße im Stadtgebiet noch als Bundesstraße 54 firmierte, wäre das sicherlich schwieriger gewesen. „Aber jetzt“, argumentiert Möller, „ist das eine kommunale Straße. An dieser Stelle gilt sowieso Tempo 30. Warum keinen Zebrastreifen?“

Außerdem hat er für dieses Stück der Straße noch eine weitere Idee. Er könnte sich vorstellen, dass man dort rechts und links Bäume pflanzt, um dieses innerstädtische Stück Straße zu verschönern.

Dahinten könnte sich Anton Möller (90) einen Zebrastreifen vorstellen.
Dahinten könnte sich Anton Möller (90) einen Zebrastreifen vorstellen. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

Ganz besonders am Herzen liegt im allerdings eine Stelle ein Stück weiter die Straße zurück in Richtung Steintor-Kreuzung. Dort, zwischen Steintorpark und Berufskolleg-Gelände, überqueren zahlreiche Radfahrer und Fußgänger vom Nachtigallenweg kommend die Straße. Obwohl es hier weder einen Überweg noch auf der gegenüberliegenden Seite einen ausgebauten Weg gibt. Die Trampelpfade in der Wiese vor der hölzernen Horne-Brücke sprechen für sich.

„Hier überqueren ganz viele Werner, die in die Innenstadt wollen, die Münsterstraße“, weiß der Senior. Darunter auch zahlreiche Schüler der Uhland-Grundschule. Möllers Vorschlag: „Eine Mittelinsel für Fahrradfahrer und Fußgänger. Und außerdem den Trampelpfad über die Wiese als vernünftigen Weg ausbauen.“

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Jörg Heckenkamp

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