Die Kroes-Passage macht einen heruntergekommenen Eindruck. Manch einer nimmt einen Umweg in Kauf, statt hier durchzugehen. © Jörg Heckenkamp
Meinung

Angst-Raum Kroes-Passage: Geht woanders pinkeln, Ihr Ferkel!

Innerhalb weniger Monate ist die Kroes-Passage zu einem Angst-Raum geworden. Das liegt an dem Unrat, aber auch an dem üblen Geruch. Pinkelt gefälligst woanders, meint unser Kommentator.

An der Kroes-Passage zwischen Marktplatz und Bonenstraße ist zu erleben, was fehlendes Engagement und mangelnde Kontrolle bewirken können. Denn seit das Modehaus Schmersträter geschlossen und die Kneipe Fränzer‘s kaum noch geöffnet hat, geht‘s mit dem Durchgang bergab. Denn bis dato hatten die Inhaber schon aus eigenem Interesse für Sauberkeit rund um ihre Betriebe gesorgt.

Nun könnte man ja argumentieren, dass dann bitteschön die Immobilien-Eigner zum Besen greifen müssen, wenn die Pächter nicht mehr da sind. Aber das ist etwa im Falle der Immobilie Schmersträter/vormals Kroes schwierig, weil dort ein Insolvenzverwalter aus Dortmund das Sagen hat. Und außerdem würde man dadurch das Pferd von hinten aufzäumen.

Nicht die Immobilienbesitzer versauen die Passage, sondern es sind diejenigen, die dort ihre Müll hinterlassen und ihre Notdurft verrichten. Also, liebe nachtaktiven Ferkel. Nehmt gefälligst euren Müll mit und stopft ihn in den nächsten Papierkorb. Die sind nicht weit entfernt.

Und lasst den Hosenstall zu. Pinkelt gefälligst woanders. Zum Beispiel auf der öffentlichen Toilette unten im Alten Rathaus. Oder im WC-Häuschen auf dem Parkplatz am Berg. Oder verkneift es euch, bis ihr zu Hause seid.

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Jörg Heckenkamp

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