Fußball

„Wir backen eher kleine Brötchen“: Werner SC muss mit Favoritenrolle klarkommen

Wieder trifft der Werner SC im Kreispokal auf einen B-Ligisten. In Münster muss der Landesligist unter Flutlicht beweisen, was er kann. Mit der Rolle hatte der WSC aber auch schon Schwierigkeiten.
Marvin Stöver und der Werner SC müssen am Donnerstagabend im Kreispokal ran. © Jura Weitzel

Nach dem auf dem Papier souveränen 3:1-Sieg des Werner SC am Sonntag gegen Westfalia Gemen hat der Landesligist nur eine kurze Verschnaufpause. Denn am Donnerstag (16.9., 20.15 Uhr), trifft der WSC im Kreispokal auf einen B-Ligisten.

Schon in der 1. Runde mussten die Werner dafür nach Münster anreisen. Doch statt Birati Münster wartet diesmal der SC Gremmendorf auf den Landesligisten. Der WSC ist also klarer Favorit. Verteidiger Marvin Stöver warnt aber davor, dass Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen.

„Erfahrungsgemäß tun wir uns gegen die niedrig spielenden Teams immer schwerer“, weiß der 25-Jährige. Einen Selbstläufer sollte keiner erwarten – auch seine Teamkollegen nicht. „Wir werden auf jeden Fall mit 100 Prozent daran gehen und dann hoffe ich, dass wir der Favoritenrolle entsprechen“, so Stöver.

B-Ligisten machen WSC das Leben schwer

Gegen Birati Münster erreichte der WSC durch einen 2:0-Sieg die nächste Runde, tat sich aber auch hier gegen den B-Ligisten auf Asche über lange Zeit schwer. Denn gerade die weiter unten spielenden Teams würden sich gegen Mannschaften wie den WSC noch mehr anstrengen. „Die kämpfen dann richtig und stellen sich tief rein. Da tut man sich halt schwer, vor das Tor durchzukommen.“

Dennoch kann der WSC mit breiter Brust nach Münster anreisen – auch wenn Stöver den guten Start in der Landesliga nicht überbewerten will: „Die Spiele waren nicht so souverän, da backen wir eher kleine Brötchen.“ Die Mannschaft sei spielerisch noch nicht so auf dem Level, wo sie gerne wäre. Dennoch sei die Stimmung innerhalb des Teams gut, gerade nach der durchwachsenen Vorbereitung, die scheinbar Eindruck beim Landesligisten hinterlassen hat.

Verzichten wird der Werner SC am Donnerstagabend auf die Langzeitverletzten wie Chris Thannheiser und Tim Neugebauer. Auch Elias Heidicker wird nach seinem Startelf-Einsatz vom Wochenende urlaubsbedingt fehlen. Hinzu kämen noch Spieler mit kleineren Verletzungen. „Wir sind auf jeden Fall ein bisschen geschwächt“, gibt Stöver zu. Der WSC will das Spiel gegen Gremmendorf nutzen, um den Kader wieder durchzuwechseln.

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