Der SV Südkirchen und der Werner SC II lieferten sich eine enge Partie. © Johanna Wiening
Fußball

Werner SC II brennt gegen Südkirchen erneut ein Feuerwerk ab

Schon in den vergangenen beiden Spielen stand der Werner SC II für Spektakel. Das hörte auch am dritten Spieltag nicht auf - beim 3:3 wurde den Zuschauern viel geboten.

Zwei 4:3-Siege hatte der Werner SC II nach den ersten beiden Spieltagen auf dem Konto. Der SV Südkirchen allerdings hatte einen Sieg und eine Niederlage erreicht. Beide Mannschaften haben in der Kreisliga B durchaus die Ambitionen oben mitzuspielen – beste Voraussetzungen also für eine spannende Partie.

Und die legte los wie die Feuerwehr. Knapp 30 Sekunden waren gespielt, da pfiff der Schiedsrichter bereits Elfmeter für Südkirchen. Eine durchaus fragwürdige Entscheidung. Dennoch nutzte Florian Knittel diese Chance und verwandelte eiskalt (2.).

Davon ließ sich der Werner SC aber nicht verunsichern. Beinahe im Gegenzug stellte Janis Leenders nach einem langen Ball den alten Abstand wieder her und verwandelte zum 1:1 (3.). Doch damit nicht genug mit der turbulenten Anfangsphase.

Auch Julian Rohlmann wollte nochmal treffen. Nach einer unglücklichen Abwehrsituation der WSC-Zweiten musste Steffen Göttker schon zum zweiten Mal an diesem Tag hinter sich greifen – so stand es nach nur fünf gespielten Minuten bereits 2:1 für Südkirchen.

Danach mussten sich beide Seiten erstmal erholen. Nun hatte der WSC deutlich mehr vom Spiel, versäumte es aber, den Ball im Tor unterzubringen. Südkirchen hielt gut dagegen – und holte aus den wenigen Offensivaktionen das Maximale raus.

So auch in der 44. Minute, als der Ex-Nordkirchener Fernando Manfredi, der erneut einen langen Ball über die Abwehr verwerten konnte. So gingen die Südkirchener mit komfortabler Führung in die Pause. „In der ersten Halbzeit waren wir maximal effektiv“, resümierte auch Trainer Michael Luppus.

Nach der Halbzeit war der WSC dann aber die klar bessere Mannschaft. Nur ganz selten schaffte es Südkirchen mal in den Werner Strafraum. Und der WSC belohnte sich. Nach einer Ecke sorgte Robin Schulz mit einem Eigentor dafür, dass die Werner nochmal rankamen (65.).

Und dann kam wieder die Zeit des Werner SC. in der sechsten Minute der Nachspielzeit war es Mondrian Runde, der die Werner dann auf den letzten Metern doch noch zum verdienten Ausgleich schoss. „Das war natürlich geil“, sagte auch Wernes Spielertrainer Marc Schwerbrock nach Abpfiff. „Aber drei Gegentore gehen irgendwann dann auch nicht mehr gut.“

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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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