Der SV Herbern hat auch im Angriff inzwischen Verletzungsprobleme. © Johanna Wiening
Fußball

Vor Roxel-Spiel: Der SV Herbern und die scheinbar nicht endende Verletzungsmisere

Die Probleme beim SV Herbern gehen weiter: Auch am Sonntag muss der Landesligist wieder einige verletzte oder angeschlagene Spieler ersetzen. Inzwischen hat es auch den Angriff getroffen.

Spieltag vier, Spiel Nummer drei für den SV Herbern in der Landesliga. Und beim Landesligisten kündigt sich ein unverändertes Bild an: Es fehlt im Kader an Spielern. Die Verletzungsmisere hat inzwischen auch den Angriff der Herberner erreicht.

Denn der SV Herbern trifft am Sonntag auf heimischem Rasen auf den BSV Roxel (19.9., 15 Uhr) – und das wahrscheinlich ohne richtigen Stürmer. Daniel Krüger fehlte dem Landesligisten mit hoher Wahrscheinlichkeit wegen einer Verletzung aus dem IG Bönen-Spiel am zweiten Spieltag, kündigte Trainer Benjamin Siegert am Donnerstag an.

Auch ihn plagen wohl muskuläre Probleme – wie dem Großteil der Verletzten. „Die Probleme bleiben bestehen, wir haben nur einen sehr geringen Kader, der uns zur Verfügung steht“, so Siegert. Einzig Mittelfeldspieler Joe Breloh steht dem SVH nach seiner Abwesenheit am vergangenen Sonntag gegen Bockum-Hövel wieder zur Verfügung. Außerdem ist Leo Fenker zurück, damit rückt er auf die Position von Sven Freitag, der eigentlich seine Fußball-Karriere vor der Saison beendet hatte.

Die einzigen Alternativen für Siegert sind Spieler, die eigentlich ebenfalls verletzt sind und eher pausieren sollten: „Robin Schwick hat weiterhin muskuläre Probleme, Närde (Dennis Närdemann, Anm. d. Red.) hat weiter Probleme mit dem Knie“, erklärt Siegert: „Eigentlich spielen die nur sonntags Fußball und trainieren unter der Woche nicht.“

Trotz allem Vorfreude auf das Spiel

Keine allzu rosigen Aussichten vor dem Spiel am Sonntag gegen Roxel. Die Roxeler rangieren momentan auf Tabellenplatz zwei, haben sich vor der Saison verstärkt. Bekanntester Neuzugang ist hierbei der Trainer: Oliver Logermann, früherer Spieler bei Preußen Münster und Borussia Dortmund II, hat die Münsteraner übernommen, nachdem er zuvor neuneinhalb Jahre beim SV Drensteinfurt war.

„Ich kenne ein paar Spieler, kenne den Trainer und weiß, was von der Truppe gefordert wird“, so Siegert. Ein bisschen Vorfreude auf das Spiel schwingt da trotz der Kader-Probleme mit: „Das ist eine schöne Aufgabe für uns und ich hoffe, dass der Knoten endlich platzt und wir nichtsdestotrotz die drei Punkte in Herbern behalten.“

Auch wenn, Stand jetzt, der einzig gelernte Stürmer im Kader der A-Jugendliche Philo Gremme sein wird. Eine Alternative für die Startelf scheint dieser aber noch nicht zu sein: „Er besser sich im Training, aber er braucht halt noch Zeit. Ich will ihn nicht ins kalte Wasser werfen.“

Stattdessen plant der Herberner Coach mit einem halben Stürmer beziehungsweise einer hängenden Spitze. Ob diese Position wieder von Patrick Sobbe besetzt wird? So genau will sich Siegert nicht in die Karten gucken lassen: „Da haben wir zwei, drei Alternativen, die das spielen können.“

Über die Autorin
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1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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