Aykut Kocabas und Eintracht Werne durchlebten ein Wechselbad der Gefühle. © Jura Weitzel (A)
Fußball

Starker Torhüter und individuelle Klasse eines Stürmers sichern Eintracht drei Punkte

Eintracht Werne erlebte am Sonntag im Spiel bei der SpVg Bönen ein Wechselbad der Gefühle. In einem furiosen Spiel behielten die Evenkämper am Ende die Oberhand und gewannen mit 4:2 (1:1).

Die Werner A-Kreisligisten kamen sehr gut in die Partie. Bereits nach zwei Minuten jubelten die Evenkämper. Sandro Ünal wurde von Marko Martinovic auf der rechten Seite geschickt. Ünal nahm den Ball volley und lupfte über den Keeper in das Tor. Dann der Pfiff. Der Unparteiische entschied auf Abseits.

„Ich fand es war eine knifflige Entscheidung. Aber in der Kreisliga ist das schwer zu erkennen. Also kein Vorwurf“, sagte Eintrachts Trainer Aykut Kocabas nach dem Spiel.

Die Werner waren trotzdem weiter spielbestimmend. Serkan Adas hatte die Chance auf den Führungstreffer, doch die Nerven versagten vor dem Keeper (23.). Dann wurden die Werner ausgekontert. Nach einer Ecke schaltete Bönen schneller um und spielte einen Konter zum 0:1 zu Ende (31.). Werne ließ sich aber nicht beeindrucken. Ünal wurde im Strafraum gefoult und es gab Elfmeter. Kapitän Enes Akyüz trat an und verwandelte sicher (37.).

Vergebene Chancen werden bestraft

Nach dem Seitenwechsel verlor Eintracht den Faden. Bönen war nun spielbestimmender. „Aber wir hatten trotzdem die besseren Chancen“, berichtete Kocabas. Abdullah Sahin spielte Adas frei, der dieses Mal die Nerven behielt und zum 2:1 einschob (60.).

Kurz danach hatte Kadir Kavakbasi die große Chance, auf 3:1 zu erhöhen (70.). Nur wenige Minuten später wurden die vergebenen Chancen bestraft. Bönen traf zum Ausgleich (77.). „Das hat uns dann richtig ins Schwimmen gebracht. In der Schlussphase hätten wir das Spiel verlieren müssen“, gibt Eintrachts Trainer zu.

Doch Torhüter Thomas Goecke hielt zweimal im Eins gegen Eins glänzend und Ibrahim Akalin rettete auf der Linie. Die Evenkämper hatten großes Glück, aber in der 90. Minute zeigte sich dann die individuelle Klasse von Abdullah Sahin. Mit einem schönen Heber über den Torwart besorgte Sahin das 3:2. Bönen riskierte nun alles. Es ergaben sich Räume für Werne, sodass Adas in der vierten Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzte.

„Das Team hat heute Charakterstärke gezeigt. In den Phasen, wo es nicht lief, sind wir trotzdem ruhig geblieben. Durch die späten Tore und den Erfolg denke ich, dass das Team dann nun noch mehr zusammengewachsen ist“, sagte Kocabas.

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