Mirco Kortendick sorgte für den entscheidenden Treffer beim kleinen Derby. © Johanna Wiening
Fußball

Nach zwei Rückständen: SV Herbern III entscheidet kleines Derby gegen den WSC III für sich

Die dritte Mannschaft des SV Herbern hat am Sonntag das Derby gegen den WSC III mit 4:3 gewonnen. In einer umkämpften Partie lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch.

Die dritte Mannschaft des SV Herbern sicherte sich am Sonntag mit dem 4:3-Erfolg im Spitzenspiel gegen den Werner SC III die Tabellenspitze. Dafür mussten die Herberner sich allerdings mächtig strecken.

Zunächst sah es nämlich nicht nach einem Erfolg für die Blau-Gelben aus. Die junge Werner Mannschaft erwischte den besseren Start. Die Leihgabe aus der ersten Mannschaft, Tim Abdinghoff, trat doppelt (3./9.). „Die Gegentore waren geschenkt. Wir legen uns die Bälle selber rein“, ärgerte sich Herberns Trainer Stefan Sennekamp nach dem Spiel.

Herbern behielt allerdings die Nerven und meldete sich eindrucksvoll zurück. Durch einen Doppelschlag von Robin Krysiak (20.) und Mika Bolland (22.) egalisierte der SVH den Rückstand. „Wir waren dann auch weiterhin spielbestimmend. In der Halbzeitpause haben wir uns vorgenommen nachzulegen“, so Sennekamp.

Darauf mussten die Blau-Gelben warten, denn der WSC schlug zurück. Ein Sonntagsschuss von Miguel Bispinghoff besorgte das 3:2 für den Werner SC (55.). Nur kurz später traf Dominik Berghaus nach einer Standardsituation zum erneuten Ausgleich (61.) für die Herberner.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff war es Mirco Kortendick, eigentlich aus der Zweiten, der den Siegtreffer für den SVH besorgte. Die Herberner mussten allerdings zittern. „Zwei Minuten vor dem Ende hatte der Werner SC nach einer Ecke noch eine Riesenchance auf den Ausgleich, die Gott sei Dank vergeben wurde. Meiner Meinung nach gewinnen wir auch verdient. Wir lagen zweimal hinten und drehen das Spiel“, so Sennekamp. WSC-Trainer Carsten Drücker ist trotz der Niederlage stolz auf sein Team.

„Die Jungs sind natürlich geknickt. Wir können aber stolz auf uns sein. Die Mannschaft hat ein starkes Spiel gemacht und wir werden uns weiterentwickeln. Das Team macht einfach nur Spaß“, so Drücker.

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