Nach Monaten des Hoffens haben die LippeBaskets nun Sicherheit: Für sie geht es diese Saison nicht mehr aufs Parkett. © Timo Janisch

LippeBaskets-Trainer Christoph Henke hat über seine Zukunft entschieden

Wie planen die LippeBaskets die kommende Saison? Noch steht nicht ganz fest, wie der Kader aussieht. Dafür ist zumindest schon mal geklärt, wie es auf der Trainerposition weitergeht.

Die LippeBaskets konnten in der vergangenen Spielzeit kein einziges Pflichtspiel machen. Eine unbefriedigende Situation für Spieler und Trainer Christoph Henke. Letzterer hat daraus nun auch die Konsequenz gezogen.

„Es hat sich nichts bei mir geändert“, sagt Christoph Henke. Damit will er sagen: Er bleibt den LippeBaskets auch in der kommenden Spielzeit erhalten. Und er rechnet auch damit, dass ein Großteil der Mannschaft im Verein verbleibt: „Nichtsdestotrotz müssen wir das auch bei den Spielern noch abklopfen. Wenn sich etwas geändert hat, müssen wir das natürlich einplanen.“

Er würde mit allen in Kontakt stehen. Eine Frist, bis wann die Spieler die Entscheidung getroffen haben müssen, hat er dabei bislang nicht.

Noch keine konkreten Planungen möglich

Zumal auch weiterhin nicht feststeht, wann die Basketballer wieder in die Halle können: „Manche basteln jetzt irgendwie an ihrem Kader, aber es ist einfach noch nicht ganz greifbar, wann wir starten.“ Wenn das erkennbar werde, würden auch die Planungen konkreter, so Henke.

Davon ist auch abhängig, wie überhaupt die Vorbereitung der Basketballer aussieht. Normalerweise startet der Regionalligist rund acht Wochen vor Saisonbeginn in die Vorbereitung. Auch das wird Henke wahrscheinlich anpassen müssen: „Man arbeitet sonst auch viel individuell und nicht direkt mit der Mannschaft, aber das wird wahrscheinlich wegfallen.“ Das werde schwierig, weil alle Spieler nach der langen Pause erstmal wieder langsam anfangen müssen.

„In den Startlöchern sind wir aber. Wir würden auch alles mitmachen, auch mit Corona-Tests vor dem Training. Aber bislang gibt es keine Signale, dass dahingehend etwas passiert“, so der LBW-Coach. Er hat aber noch die Hoffnung, dass man vielleicht mit der Stadt sprechen kann, ob dieses Jahr die Hallen in den Sommerferien durchgehend geöffnet bleiben.

Über die Autorin
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1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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