Marie Gövert und Ida Lefering präsentierten sich bei der Deutschen Jugendmeisterschaft stark. © Johanna Wiening
Leichtathletik

Ermüdungsbruch: Ida Lefering sieht die Wettkampfbahn bis Ende November nicht mehr wieder

Vor wenigen Wochen holte die Werner Leichtathletin Ida Lefering noch Silber bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Rostock. Nun ist an Wettkämpfe allerdings erstmal nicht mehr zu denken.

Es war eine Saison, die sich die Werner Leichtathletin Ida Lefering gar nicht besser hätte ausmahlen können. Bestzeiten und Erfolge gab es fast im Wochentakt. Die absolute Krönung gab es zuletzt mit dem Zweiten Platz bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Rostock. Doch nun ist die Saison erstmal verletzungsbedingt beendet.

„Ich bin schon in Rostock mit starken Schmerzen an den Start gegangen“, so die 17-jährige Silbermedaillen-Gewinnerin. „Nach den Deutschen Meisterschaften hat sich dann aber endgültig herausgestellt, dass ich einen Ermüdungsbruch im Sprunggelenk habe. Ich habe einfach ein bisschen zu viel trainiert und nun muss sich das Ganze erstmal auskurieren.“

Generell habe die Wernerin einen Senkfuß und belastet ihre Knochen von Natur aus etwas mehr als andere Sportler. Nun konnten ihre Bewegungen durch ihr Sprunggelenk fast gar nicht mehr abgefedert werden. „Ich laufe jetzt seit fünf Wochen auf Krücken, habe aber bald noch einen MRT-Termin und dann schaue ich mal, wann ich langsam wieder anfangen kann. Ich denke aber, dass ich ab Ende November wieder richtig fit bin“, so Lefering.

Ida Lefering ist bis Ende November verletzt

Dabei ist die Junioren-Leichtathletin überglücklich, dass diese Verletzung wenigstens erst nach den DM richtig aufgetreten ist: „Mein Trainer hat schon gesagt, dass es fast der perfekte Zeitpunkt war. Auch wenn eine solche Verletzung natürlich generell eher doof ist. Aber die Saison ist sowieso in der Pause und ich habe den Höhepunkt in Rostock hinter mir.“

Und dabei war es bisher die beste Saison in Leferings noch junger Karriere. „Es lief extrem gut, sogar noch besser, als ich es mir hätte vorstellen können. Ich hätte es mir nicht besser wünschen können. Ich habe wirklich nochmal einen großen Leistungssprung gemacht“, so die 17-Jährige, die in der nächsten Saison in die U20-Konkurrenz aufsteigt.

„Ich freue mich da sehr drauf, auch wenn das natürlich immer erstmal schwer wird, bei den Älteren ganz vorne mitzulaufen. Ich werde aber in diesem Jahr viel lernen und dann ganz sicher, in der zweiten Saison in der Deutschen Spitze mitlaufen“, gibt sich die aktuell verletzte Leichtathletin kämpferisch.

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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