Cem Bozkurt (l.), hier vergangene Saison gegen Overberge, hat sich im ersten Saisonspiel gegen den VfL Kamen verletzt. © Matthias Kerk
Fußball

Eintrachts Cem Bozkurt verletzt sich im Kamen-Spiel – weiß aber nicht, wie

Nicht nur die Niederlage war unglücklich für Eintracht Werne am Sonntag. Unter anderem Cem Bozkurt verletzte sich. Jetzt gibt es eine Diagnose - und die ist nicht so schlimm, wie erst befürchtet.

Der erste Spieltag war ein gebrauchter Sonntag für Eintracht Werne: vier Gegentore, Niederlage, drei Verletzte. Einer davon war Cem Bozkurt. Immerhin konnte er aber etwas Entwarnung geben.

Denn sein Trainer Aykut Kocabas war nach dem Wochenende von einem Meniskusschaden ausgegangen. Ein MRT gab aber nun eine andere Diagnose. „Ich habe einen Muskelfaserriss, aber trotzdem ist das ganze Knie dick“, sagte Bozkurt am Mittwoch. Daher sei man vor dem MRT von einem Meniskusschaden ausgegangen. Der Schmerz kommt laut dem Eintracht-Spieler allerdings von der Wade aus.

„Der Arzt hat gesagt, dass der Riss nicht so tief ist. Es könnte so drei bis vier Wochen dauern, bis ich wieder spielen kann“, kündigt der Mittelfeldspieler an. Ob er schon früher ins Training einsteigen kann, weiß er nicht: „Je nachdem, wie ich mich dann fühle, ich kann das schlecht einschätzen gerade.“

Dabei hat Bozkurt die Verletzung im Spiel gar nicht gemerkt. Wie er erklärt, weiß er nicht mal, wie und wann er sich verletzt hat: „Ich wüsste selber gerne, wie es passiert ist. Ich hatte vor zwei Jahren schon mal einen Muskelfaserriss, da habe ich wenigstens was gespürt, aber jetzt gar nicht.“

Öztürk vermittelt MRT-Termin

Erst als er nach dem Spiel ins Auto gestiegen ist, hätte er plötzlich Schmerzen gehabt. „Ich sagte zu Sandro (Ünal, Anm. d. Red.), dass ich kein Auto fahren kann, weil ich den Fuß nicht vom Gaspedal auf die Bremse setzen konnte.“

Am Montag ging es dann direkt für ihn zum Arzt. Dank seines früheren WSC-Trainer Kurtulus Öztürk sei er dann direkt an einen MRT-Termin gekommen. „Dadurch hatte ich dann heute direkt die Enddiagnose“, ist er dankbar.

Seine Verletzung gepaart mit der 0:4-Niederlage gegen den VfL Kamen hätten den Sonntag zu einem gebrauchten Tag gemacht für ihn und seine Teamkollegen von der Eintracht. „Erst die vier Dinger und die Niederlage, dann noch die Verletzung – es hat echt alles gepasst“, sagt er etwas zynisch.

Den Kopf in den Sand steckt man beim A-Ligisten aber nicht: „Natürlich ist es ärgerlich, dass wir das erste Saisonspiel verloren haben. Aber wenn man Pech hat, hat man halt richtig Pech – so ist das halt manchmal.“

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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