Abdullah Sahin (l.) traf am Sonntag doppelt. © Helga Felgenträger
Fußball

Eintracht Werne siegt und springt in die Spitzengruppe der Kreisliga A

Der Fußball-A-Ligist Eintracht Werne ist nach dem 3:1-Sieg am Sonntag gegen Westfalia Rhynern II wieder in der Spitzengruppe der Tabelle. Die Evenkämper mussten bis zur 90. Minute zittern.

Der Sonntag war ein guter Tag für Eintracht Werne: Nach dem 3:1-Sieg im Heimspiel gegen Wesfalia Rhynern II springen die Evenkämper wieder auf den vierten Tabellenplatz. In der Partie erwischte die Eintracht durchaus einen Auftakt nach Maß.

Die Werner spielten sich in der Anfangsphase zahlreiche Chancen heraus. Nach einer Ecke köpfte Trainer Aykut Kocabas die Kugel an die Latte (6.). Kurz darauf köpfte Kadir Kavakbasi den Ball aus fünf Metern über das Tor. Werne drängte auf den Führungstreffer, aber vergab viel zu viele Torchancen.

Einen Schuss von Sami Schebab lenkte Rhynerns Keeper an den Pfosten. Abdullah Sahin lief kurz darauf allein auf das Tor zu. Anstatt den Ball am Torhüter vorbeizuschießen, versuchte er den Ball zu lupfen. Rhynerns Keeper hatte den Braten gerochen und entschärfte die Situation. „Das waren die besten ersten 20 Minuten, die ich gesehen habe, seitdem ich in Werne bin“, lobte Kocabas seine Mannschaft. Es fehlte nur das Tor.

Das war allerdings nur eine Frage der Zeit. Nach 22 Minuten war es dann so weit. Eine Flanke von links fand den Kopf von Abdullah Sahin, der zum 1:0 einköpfte (22.). Danach blieb die Eintracht spielbestimmend, aber Tore blieben aus.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Werner schnell für klare Verhältnisse sorgen. „Wir sind dann nicht ins letzte Drittel gekommen. Der finale Pass hat gefehlt“, sagte der Trainer. Aus dem Spiel heraus war Rhynern nicht gefährlich. Es musste ein Eckball her. Nach einer Ecke stand Julius Schakulat am zweiten Pfosten frei. Alleingelassen hatte er kein Problem den Ball im Tor unterzubringen.

„Wir haben danach die richtige Reaktion gezeigt und sind nicht unsicher geworden“, berichtet der Trainer. Ibrahim Saadouni setzte sich auf der linken Seite durch und flankte in die Mitte. Dort fand er mit Kavakbasi den richtigen Abnehmer. Kavakbasi schob zum 2:1 ein. „Danach hatten wir die Partie auch weiterhin unter Kontrolle. Mit einem Tor Vorsprung kann man sich aber nie in Sicherheit wiegen.“

Es dauerte bis zur 90. Minute, bis Sahin die Entscheidung brachte. „Besonders auf die ersten 20 Minuten können wir sehr stolz sein. Das war heute eine gute Leistung des gesamten Teams. Wir können zufrieden sein“, sagte Kocabas.

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