Abdullah Sahin (l.) und Eintracht Werne waren am Sonntag im Spiel gegen Herringen spielbestimmend und verloren trotzdem 0:2. © Helga Felgenträger
Fußball

Eintracht Werne macht das Spiel – und verliert am Ende trotzdem mit 0:2

Trotz Überlegenheit hat der A-Ligist Eintracht Werne sein Heimspiel gegen den SVF Herringen mit 0:2 (0:1) verloren. Besonders die Zeitpunkte der Tore waren für die Evenkämper ärgerlich.

Eintracht Werne musste am Sonntag bereits die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den SVF Herringen war die Mannschaft von Aykut Kocabas 85 Minuten überlegen und trotzdem stand Werne nach 90 Minuten mit leeren Händen da.

Die Evenkämper erwischten einen schlechten Start. Das Spiel war gerade einmal vier Minuten alt, da musste Eintrachts Keeper Thomas Goeke bereits hinter sich greifen: Simon Brömmelhaus traf für Herringen zum 1:0. „Danach hatten wir das Spiel aber unter Kontrolle. Wir waren spielbestimmend, aber unser Abschluss war nicht gut“, sagte Kocabas.

So hatte Eintracht im ersten Durchgang einige Chancen den Ausgleichstreffer zu erzielen. Serkan Adas hatte zum Beispiel die große Möglichkeit auf den Ausgleich. Im Eins-gegen-Eins gegen Herringens Keeper Dominik Kloß versagten ihm die Nerven. Klos behielt die Oberhand und parierte.

„Das hat sich dann durch das ganze Spiel gezogen. Uns hat einfach die Durchschlagskraft gefehlt“, ärgerte sich Aykut Kocabas, der selber als Auswechselspieler im Kader stand.

Auch im zweiten Durchgang waren die Werner spielbestimmend. Herringen hatte zwar auch ein paar Torchancen, aber Eintracht hatte die besseren – nutzte diese aber weiterhin nicht.

Kadir Kavakbasi vergab dabei in der zweiten Hälfte die größte Chance: Aus spitzem Winkel war nur noch der Torwart vor ihm, doch Kavakbasi brachte den Ball nicht im Tor unter (60.). Eintracht lief die Zeit davon.

Bittere Situation für die Eintracht

Kocabas musste reagieren und warf sein Team nach vorne. Dadurch ergaben sich Räume in der Defensive. Drei Minuten vor dem Ende nutzte der Herringer Brömmelhaus die offensive Ausrichtung der Evenkämper in der Schlussphase aus und entschied mit seinem zweiten Treffer das Spiel (87.).

„Danach haben wir auch nicht mehr dran geglaubt. In so kurzer Zeit das Spiel noch zu drehen war natürlich unmöglich.“ Mit sechs Punkten aus vier Spielen stehen die Werner nur auf Platz sieben. Die Situation ist bitter, da die Werner sich mehr vorgenommen hatten.

Vor allem die Niederlage gegen Herringen schmerzt. „Niederlagen sind ja immer ärgerlich. Aber heute ist es besonders ärgerlich, weil wir keinesfalls die schlechtere Mannschaft waren. Wir haben es einfach nicht geschafft ein Tor zu erzielen, trotz einiger Torchancen.“

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