Merle Urban steuerte ein Tor zum Sieg bei. © Helga Felgenträger
Fußball

Damen des SV Herbern drehen ein 0:2 zum Sieg: „Hätte keine fünf Cent auf uns gesetzt“

Die Bezirksliga-Damen des SV Herbern erlebten am Sonntag ein Wechselbad der Gefühle. Zwei verschiedene Halbzeiten zeigten die Damen beim 4:2-Erfolg im Heimspiel gegen den VfL Senden.

Die Damen des SV Herbern spielten am Sonntag gegen den VfL Senden zwei verschiedene Halbzeiten. Nach den ersten 45 Minuten lag die Mannschaft mit 0:2 zurück. In der zweiten Halbzeit drehte sie das Spiel nochmal.

Der erste Durchgang war zum Vergessen. Es sah nicht danach aus, dass die Herbernerinnen etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Nach 22 Minuten lagen die Gastgeberinnen mit 0:2 zurück. Mit diesem Resultat ging es auch in die Halbzeitpause.

„In der Pause hätte ich keine fünf Cent auf uns gewettet, dass wir nochmal wiederkommen. Unsere Leistung im ersten Durchgang war schlecht. Wir haben in der Halbzeitpause dann scheinbar die richtigen Worte gefunden“, sagte Jürgen Große-Budde.

Die Mannschaft schien wie ausgewechselt. Merle Urban und Leonie Prüße egalisierten den Rückstand unmittelbar nach der Pause (51., 55.). Annika Vogel traf in der 60. Minute zum 3:2. Danach blieb es ein spannendes Spiel, indem die Herbernerinnen erst vier Minuten vor dem Ende durch ein erneutes Tor von Annika Vogel die Entscheidung besorgte.

„Es war ein komisches Spiel. Im ersten Durchgang haben wir nichts auf die Kette bekommen. Danach haben wir uns dann gefangen und gehen am Ende verdient als Sieger vom Platz. Dass wir im zweiten Durchgang noch vier Tore erzielen, damit hätte niemand mehr gerechnet. Man muss das der Mannschaft hoch anrechnen, dass sie sich so in das Spiel zurück gekämpft hat“, sagte Große-Budde. Die Herbernerinnen springen durch den Erfolg mit zwölf Punkten auf den sechsten Tabellenplatz.

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