Land schießt 1,2 Millionen Euro für Investitionen in Unna nach

dzStädtebauförderung

Aus der „Förderung“ für Unnas Fußgängerzone und Projekte in Königsborn macht das Land nachträglich eine Vollfinanzierung. Dies setzt Mittel frei für neue Investitionen – konkret fürs Hertinger Tor.

Unna

, 20.10.2020, 10:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mehr Geld vom Land für bereits finanzierte Investitionsprojekte gibt Unna nun zusätzliche Mittel, um ein zuletzt umstrittenes Projekt umzusetzen. Was von der NRW-Regierung als Beitrag zur Wirtschaftsbelebung in der Corona-Krise auf den Weg gebracht wurde, bringt der Kreisstadt am Hellweg rund 1,2 Millionen Euro ein, die Unna ansonsten aus eigenen Mitteln aufgebracht hätte.

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Das Land hat in diesem Jahr seine Städtebauförderung aufgestockt. Projekte, für die das Land bislang 70 Prozent der Kosten übernehmen wollte, werden nun zu hundert Prozent gefördert. Die städtischen Eigenanteile, die normalerweise 30 Prozent der Kosten abgedeckt hätten, entfallen dadurch. Jenes Geld kann daher für andere Zwecke eingesetzt werden.

Die Zusage einer solchen Aufstockung betrifft in Unna zwei bereits bewilligte Förderanträge: zum einen den für den Neubau der Fußgängerzone an Massener Straße und Hertingerstraße, zum anderen das Fördergebiet Königsborn Süd-Ost, in dem Städtebaumittel des Landes für die Modernisierung von Schulzentrum Nord und Stadthalle eingesetzt werden sollten.

Die Entlastung von 1,2 Millionen Euro will die Stadt nun für den Bau eines Bildungsstandortes mit Grundschule und Kindergarten am Hertinger Tor einsetzen. Dort waren die geschätzten Kosten zuletzt um rund neun auf 29 Millionen Euro gestiegen.

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