„Zufriedenstellende Situation“ bei Erstaufnahme von Flüchtlingen in Unna-Massen

dzAsylsuchende

Aktuell leben durchschnittlich 300 Menschen in der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete. Das entspricht einer Auslastung von rund 50 Prozent. Die Lage vor Ort sei momentan entspannt.

Unna

, 09.10.2019, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete auf dem Gelände der ehemaligen Landesstelle in Unna-Massen leben aktuell 300 Asylsuchende. Damit ist die Flüchtlingsunterkunft zur Hälfte ausgelastet. Normalerweise hat sie eine Aufnahmekapazität von 600 Plätzen, maximal ist eine Unterbringung von 800 Menschen möglich.

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Christoph Söbbeler, Pressesprecher der Bezirksregierung Arnsberg, spricht aktuell von einer „zufriedenstellenden Situation“. Den derzeitigen Zustrom könne man gut bearbeiten, und es sei erleichternd, dass man „ein Polster nach oben“ hätte.

Zustrom sei wenig planbar

Denn wie die Tendenz sich weiterhin entwickele, lasse sich nicht leicht sagen: „Wir stehen in Unna am Ende einer weltpolitischen Kette“, sagt Söbbeler. „Von hier aus ist die Situation weder vorhersehbar noch zu beeinflussen.“ Besonders die Erfahrung aus den Jahren 2014, 2015 und 2016 zeige, wie wenig planbar der Zustrom an Flüchtlingen sei.

Flüchtlinge hauptsächlich aus dem Iran und Irak

Zum jetzigen Zeitpunkt, Stand 2. Oktober, kommen die meisten der Geflüchteten aus dem Irak, dem Iran, und Russland. In den vergangenen vier Wochen waren Personen aus dem Irak und Iran am stärksten vertreten.

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